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WELS. Spielbeginn bei Lask versus Manchester. Die kleine und feine Public Viewing Runde im Hinterzimmer beim Lagerhaus Wirt ist ebenso ruhig wie das Stadion: „Das ist ja ein Freundschaftsspiel“, lässt ein Zuseher aufhorchen.

Spielbeobachtung beim und vom Wirt des Vertrauens. Foto: Nowak
Spielbeobachtung beim und vom Wirt des Vertrauens. Foto: Nowak

Die ersten Minuten versprüht das Spiel de selben Charme. Es fehlt einfach etwas. Die Gesänge, das Raunen ob einer vergebenen Chance und noch einiges mehr. Die Tipps der Besucherrunde sind verwegen. Optiker Eduard Schwabegger ein glühender Schwarz-Weißer, tippt auf ein 2:0 für den Lask. Bis zum 0:1 ginge der Tipp auch auf.

Der Lask hat Chancen und die Stimmung steigt. Entscheidungen werden hinterfragt. Der Trainer hat sowieso nicht recht. Es rennt der Schmäh. „Das sind ja doch mehr Zuschauer als bei allen Welser Fußballvereinen bei einem Heimspiel zusammen“. Da ein Schluck Bier, Günther Froschum serviert es wie immer meisterhaft gekühlt und eingeschenkt. Der Lask hat Teilchancen und Manchester schießt die Tore. „Das wird beim Rückspiel eng und schwierig“, schreit einer. Eine Stimme aus dem Hintergrund: „Meinst Du das im September 2021?“. Es wird gelacht, aber trotzdem spürt jeder, dass etwas Wahres dran sein könnte. Das geplante Rückspiel wird wohl nicht nächste Woche stattfinden. Also gut weiter scherzen und Manchester zur Leistung gratulieren. „Die waren einfach besser. Die Linzer waren zu hektisch“, meint ein radsportbegeisteter Kriteriumsspezialist. Es ist ein komisches Gefühl so ein Fußballspiel ohne Fans im Stadion. Beim Wirt ist alles gleich. Schmäh führen und analysieren. „Das war wohl der letzte Kick für eine Zeit.


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