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WELS/WELS-LAND. Keine Probenarbeit, keine Konzerte, keine Konzertwertung und auch kein Bezirksmusikfest. Blasmusik im Orchester findet momentan nicht statt. Nun hofft man auf den Herbst. Die Sattledter Musiker trifft das Krisenjahr ganz besonders.

Musik kann momentan nur zu Hause gemacht werden. Im Herbst sind wieder Veranstaltungen geplant. Foto: OÖBV Wels

Es gibt viele nette Ideen wie Leidenschaft Blasmusik zurzeit gelebt werden kann. Da werden Ständchen zu Hause aufgenommen und dann elektronisch zusammengefügt, es wird Hausmusik gemacht und man übt mit den Familienmitgliedern. Normale Orchesterproben und Veranstaltungen können nicht stattfinden, weder in der Blasmusik, noch in einem anderen Musikbereich.

„Wir hoffen dass im Herbst die Probenarbeit wieder starten kann und auch die Herbstkonzerte wie gewohnt stattfinden können“, denkt der Bezirksobmann des Blasmusikverbandes, Franz Mallinger, an die blasmusikbegeisterten Konzertbesucher und an die aktiven und engagierten Blasmusiker gleichermaßen.

Der Ersatztermin für die abgesagte Konzertwertung vom 25. April ist nun der Samstag, 17. Oktober. Die Wertung kann dann im Veranstaltungszentrum Buchkirchen stattfinden. Da auch kein Maiblasen stattfinden wird können, gibt es die Idee, dies zum Nationalfeiertag am 26. Oktober nachzuholen.

Kein Bezirksmusikfest

Besonders unangenehm ist die Situation für die Marktmusikkapelle Sattledt. Der Verein hätte im Juni das große Bezirksmusikfest veranstaltet. Bei so einem Fest kommen jedes Jahr mehrere Tausend Blasmusiker zusammen. Neben der Marschwertung wäre Gert Steinbäcker, das erste S von STS, die große Attraktion des Festes gewesen. Die Acts, das Zelt, die Ausstattung, alles muss storniert werden. „Wir würden das Bezirksmusikfest aber gern nächstes oder übernächstes Jahr veranstalten, zu einem regulären Juni-Termin“, erklärt Musikvereins-Obmann Bernhard Ackerl. Dafür geht man nun auf die Suche nach einer geeigneten Location im Ort.

Die Bezirksmusikfeste für die nächsten Jahre sind aber an andere Gemeinden vergeben. Darum müssen jetzt erstmal die Termine koordiniert werden. Von einem möglichen Ersatztermin hängt auch ab, wie mit den bereits verkauften Karten und den Sponsorvereinbarungen umgegangen wird. „Es ist jetzt einfach alles in Schwebe“, fasst Bernhard Ackerl zusammen.


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