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WELS. Wenn Schule plötzlich neue Wege geht, ist das für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Die Schüler und Lehrkräfte der Welser Handelsakademien meistern das mit Unterstützung der Eltern aber enorm gut.

Eine nette Botschaft an die Schüler. Foto: HAK 1
  1 / 8   Eine nette Botschaft an die Schüler. Foto: HAK 1

Das Gefühl, gemeinsam etwas zu schaffen, schweißt zusammen. Die Lehrkräfte der HAK 1 Wels erstellen voller Motivation ScreenCasts, vertonte Folien, Erklärvideos und unzählige Übungsmaterialien und Arbeitsaufträge und kommunizieren mit den Schülern per E-Mail und über verschiedene Plattformen und halten virtuelle Schulstunden sowie Videokonferenzen. „Besonders schwierig für Lehrer und Schüler ist es, Arbeitszeit und Freizeit voneinander abzugrenzen. Da stellen Schüler schon mal eine Frage um 23 Uhr, und man ist als Lehrerin fast rund um die Uhr erreichbar. Besonders freut es mich aber, dass die Jugendlichen unglaublich toll mitarbeiten und der persönliche Kontakt erhalten bleibt“, sagt Bildungsberaterin und Professorin Rosemarie Brachinger.

„Vermisse Freunde“

Valentina Fellinger, Klassensprecherin der 1A, meint: „Anfangs war das E-Learning natürlich gewöhnungsbedürftig, die Lehrer unterstützen uns aber sehr, und inzwischen komme ich gut damit zurecht. Obwohl ich mich mit den vielen Stunden am PC, den elektronischen Arbeitsaufträgen und den virtuellen Schulstunden gut angefreundet habe, ist es trotzdem anstrengend und erfordert sehr viel Disziplin, und ich vermisse meine Klassenkameraden.“

30 Notebooks verliehen

Der Unterricht hat sich durch die Coronakrise natürlich auch für die HAK 2 stark verändert, rasch mussten neue Methoden ausprobiert und angeboten werden. Die Handelsakademie nutzte ihre Medienkompetenz und bot innerhalb kürzester Zeit Anleitungen, Videos, Downloads und eine Hotline auf der Website um qualitativen Unterricht aufrechtzuhalten. Um ihre Schüler beim Lernen zu unterstützen, stellt die HAK 2 sogar IT-Infrastruktur zur Verfügung und hat in den ersten Wochen 30 Notebooks verliehen. Weitere Geräte mit der notwendigen Software sind vorbereitet und werden bei Bedarf ausgegeben.

Kampf um Computer

Damit wird gewährleitstet, dass alle Schüler am Distance Learning teilnehmen können. Denn in vielen Familien steht nur ein Computer zur Verfügung und wenn Geschwister und Eltern plötzlich alle von zuhause aus arbeiten, ist der Platz am Computer heiß umkämpft.

Persönlicher Kontakt

Wichtig ist in Krisenzeiten aber auch der persönliche Kontakt zu Schülern und Eltern, dafür wurden Plattformen eingerichtet über die erfolgreich face-to-face kommuniziert wird. Corona sorgt zwar dafür, dass Lehrer und Schüler zuhause bleiben müssen, der Unterricht findet in der HAK 1 und 2 aber trotzdem statt – kreativ und auf neuen Wegen!


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