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WELS. Die Deutsche Kerstin Meixner wird von 1. Juli bis 30. September die sechste Welser Stadtschreiberin. 

Kerstin Meixner wird Stadtschreiberin. Foto: privat
Kerstin Meixner wird Stadtschreiberin. Foto: privat

Die gebürtige Wuppertalerin studierte Germanistik, Geschichtswissenschaft und Philosophie mit Schwerpunkt Erzähltheorie. Sie veröffentlichte bisher Essays und Erzählungen in Österreich und Deutschland. Meixner möchte „Wels und seinen Bewohnern konkret über den Raum begegnen, aus ihren Schilderungen heraus versuchen, die Stadt polyperspektivisch zu erfassen, und ihr Raumerfahrungen zu erforschen.“ Damit setzte sie sich gegen elf weitere Kandidaten durch.

Austausch mit den Menschen

Um ihr Ziel zu erreichen, möchte Meixner – natürlich unter Wahrung der geltenden Abstandsregelungen und Vorsichtsmaßnahmen – die Stadt in Form von Besichtigungen und literarischen Spaziergängen erkunden. Dazu gehört auch der Austausch mit verschiedenen Menschen von Beschäftigten in der Stadtplanung bis hin zu Bürgern, deren räumlicher Radius stark eingegrenzt ist.

Die dreiköpfige Jury – bestehend aus Vorjahres-Stadtschreiberin Marlen Schachinger, Helene Oberleitner und Peter Grubmüller – wählte Meixner einstimmig.

Die Auftrittstermine etc. der neuen Stadtschreiberin folgen zeitgerecht. Fest steht bereits, dass Meixner einen der noch freien Juli-Termine im neuen Livestream-Format „Studio 17“ (Sendung jeden Donnerstag um 17 Uhr aus dem Medienkulturhaus) erhalten wird.


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