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WELS. Es wird der nächste Schritt im Kampf gegen die Tempobolzerei gesetzt. Die zehn im Besitz der Stadt stehenden Radarkästen werden technisch so umgerüstet, dass sie gleichzeitig mehrere Fahrspuren in beide Fahrrichtungen überwachen können.

Und es blitzt... Foto: Wodicka
Und es blitzt... Foto: Wodicka

Bei den Standorten dieser Radarkästen handelt es sich meist um Unfallhäufungspunkte beziehungsweise sensible Bereiche vor Schulen oder Altersheimen. Nach der Umrüstung werden Geschwindigkeitsübertretungen an diesen Straßenzügen somit auch bei zufließendem Verkehr – also von vorne – geahndet. Die Kontrollen seitens der Polizei werden weiter verstärkt. Am Pfingstwochenende gab es eine Schwerpunktkontrolle. Trauriger Rekordhalter der insgesamt 167 festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitungen war ein 22-jähriger Welser, der in einer 60 km/h-Zone mit 145 km/h erwischt wurde.


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