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WELS. Warten heißt es nicht nur vor roten Ampeln, sondern auch bei Straßenverkehrsprojekten in der Messestadt. Die Einbahnöffnung Roseggerstraße ist in der Wartschleife ebenso wie das Mobilitätskonzept.

Doe Öffnung der Roseggerstraße hat sich von September 2020 vorerst verschoben. Foto: Tips
Doe Öffnung der Roseggerstraße hat sich von September 2020 vorerst verschoben. Foto: Tips

Bei der Roseggerstraße hätte es im September so weit sein sollen. Die Betonung liegt auf hätte, denn nach der Ankündigung die Einbahnregelung abzuschaffen, gingen die Diskussionen nicht nur bei den Anrainern los. Jetzt wird wieder überlegt.

Planungen erst 2021

Im ersten Quartal des kommenden Jahres wird das Generalverkehrskonzept des Landes für den Bereich Wels-Land und Stadt fertig. Dann beginnt die städtische Arbeit am bereits angekündigten Mobilitätskonzept: „Wir werden das alles in die Wege leiten. Die Ausschreibungen sind in Vorbereitung. Und wenn Andreas Weidinger (Spitzenkandidat der VP für die anstehende Gemeinderatswahl Herbst 2021, Anmerkung der Redaktion) dann Verkehrsreferent ist, dann kann er dies umsetzen“, erzählt Noch-Verkehrsreferent Klaus Hoflehner (SP). Viele Details und Verkehrszählungen sind aus den Überlegungen zur Öffnung der Eisenhowerstraße bereits bekannt. Doch es braucht noch mehr Daten. „Dazu kommt auch noch der Umbau am Kaiser Josef Platz im Jahr 2021. Das wird sich natürlich alles auf das verkehrstechnische Umfeld. Das betrifft auch die Öffnung der Roseggerstraße“, meint Hoflehner. Immer wieder taucht auch als Idee ein autofreier Stadtplatz auf: „Eine Betonwüste mit Autos bleibt auch ohne Autos eine Betonwüste. Es braucht mehr Überlegungen für den Stadtplatz oder generell für das Zentrum die Diskussion über den Autoverkehr. Es geht auch um den öffentlichen Personenverkehr, Radwege, Abstellplätze und Fußgänger“. Außerdem muss man im Mobilitätskonzept auch an die Anbindung der Stadtteile denken: „Das betrifft vor allem die Pernau“, so der Verkehrsreferent.

Im Herbst 2021 wird meine politische Karriere in Wels zu Ende sein“, erklärt Hoflehner, der nicht auf den ersten 18 Plätzen der SPÖ-Wahlliste zu finden ist.


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