Volkshilfe Wels-Kirchdorf zur Situation in Moria: „Wir haben Zimmer frei“
WELS. Viele Jugendliche und Kinder leben nach den Bränden im Flüchtlingslager Moria auf der Straße. Der Volkshilfe Bezirksverein Wels-Kirchdorf fordert daher die Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen sowie Frauen und deren Kinder in Österreich.

„Die derzeitig eingeschlagene Richtung der Regierung kann schlichtweg als „grauslich“ und menschenverachtend bezeichnet werden. Es ist an der Zeit, die Augen zu öffnen und einen Weg der Solidarität und Menschlichkeit einzuschlagen. Das muss jetzt passieren und nicht in ein paar Jahren, wenn wir noch mehr Opfer zu verzeichnen haben“, plädiert der Bezirksverein-Vorsitzender und Welser Stadtrat Johann Reindl-Schwaighofer
Er fordert die Aufnahme einer namhaften Anzahl unbegleiteter Minderjähriger in Österreich. Allein die Volkshilfe Oberösterreich sei in der Lage, sofort 250 unbegleitete Kinder und Jugendliche in bestehende Quartiere aufzunehmen und dort auch zu betreuen. „Wir haben Zimmer frei und die Möglichkeiten, die Mittel, die Erfahrung und auch viele hilfsbereite Menschen, um diesen Flüchtlingen zu einem würdigen Dasein zu verhelfen. Diese Aufnahme und Betreuung würde viel Leid lindern und keineswegs zu Lasten der heimischen Bevölkerung gehen“, erklärt auch Christian Schörkhuber, Geschäftsführer der Volkshilfe Flüchtlings- und MigrantInnenbetreuung GmbH.


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