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WELS. Die finanzielle Situation wird bedingt durch Corona für viele immer schwieriger: „Man darf Armut nicht aus dem Blick verlieren und sollte auch den Solidaritätsfonds der Stadt Wels neu befüllen“, meint die SPÖ Spitzenkandidatin Petra Wimmer.

Petra Wimmer : „Die Stadt Wels ist gefordert, finanziell schlechter gestellten Menschen mehr unter die Arme zu greifen, damit die Coronakrise nicht zu einer sozialen Krise wird“ Foto: Penninger

Mit 50 Euro in Form eines eww-Gutscheins sollen sozial bedürftige Personen in Wels unterstützt werden. Der SPÖ geht diese einmalige Beihilfe nicht weit genug, denn laut Antrag von FPÖ und ÖVP gilt sie nur für Heizkosten. „Nicht alle Bedürftigen sind eww-Kunden“, gibt SPÖ-Vizebürgermeisterin Silvia Huber zu bedenken. „Für viele wird es jetzt ganz eng, denn sie haben deutlich weniger Einkommen, daher sollte dieser Gutschein auch zur Begleichung der Strom-, Wasser- und Kanalgebühren verwendet werden können“.

Die Warteliste auf den Weihnachtszuschuss ist ein Hinweis darauf, wie präsent Armutsgefährdung in Wels ist.

„Die Stadt Wels ist gefordert, finanziell schlechter gestellten Menschen mehr unter die Arme zu greifen, damit die Coronakrise nicht zu einer sozialen Krise wird“, betont Petra Wimmer. Der während der ersten Corona-Welle im Frühjahr von der SPÖ angeregte Solidaritätsfonds müsse jetzt neu befüllt werden, damit Anspruchsberechtigte rasch um Unterstützung bei der Stadt ansuchen können“, sagt die SPÖ-Bürgermeisterkandidatin.


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