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WELS. Die Coronapandemie brachte im Klinikum verschärfte Sicherheitsmaßnahmen, langfristige Zugangsbeschränkungen, eingeschränktes medizinisches Angebot und vor allem extreme Anforderungen in der Arbeit mit den Covid-Patienten. „“Ein großer Zusammenhalt und Solidarität sind in unserem Krankenhaus auch am Ende dieses Jahres spürbar. Ein großes Dankeschön an alle betroffenen Mitarbeiter für ihre enorme Flexibilität und Ihr besonderes Engageme

Schutzkleidung auf der Infektstation. Foto: Klinikum Wels-Grieskirchen / Nik Fleischmann
Schutzkleidung auf der Infektstation. Foto: Klinikum Wels-Grieskirchen / Nik Fleischmann

„Mit 18. Dezember werden 90 Covid -19-Patienten am Klinikum stationär betreut, davon sind 15 intensivpflichtig“, erklärt Thomas Muhr, ärztlicher Direktor am Klinikum Wels-Grieskirchen. „Den Höchststand an Covid -19-Patienten haben wir am 24. November mit insgesamt 169 Patienten auf den Normal- und Intensivstationen verzeichnet, die höchste Zahl an Intensivpatienten am 1. und 2. Dezember 2020 mit 26 Patienten.“ Es stehen zwar ausreichend Beatmungsplätze zur Verfügung, doch beim Personal gibt es Engpässe. „In Hinblick auf die erforderlichen Personalressourcen mussten Stationen teilweise geschlossen und planbare medizinische Leistungen reduziert werden. Diese Schritte waren wichtig, um die Versorgung von Covid-Patienten und anderen Akutfällen zu jeder Zeit sicherzustellen. 

Versorgung von Notfällen

Trotz hoher Fallzahlen ist die Versorgung von Notfällen uneingeschränkt gewährleistet. „Menschen mit akuten Beschwerden können die Notfallambulanzen rund um die Uhr aufsuchen. Dies gilt insbesondere bei Verdacht auf internistische Notfälle wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Auch Vorboten in Form von vorübergehenden Beschwerden müssen unbedingt abgeklärt werden, um ein schwereres Ereignis im besten Fall abzuwenden“, betont der ärztliche Direktor. Bei allgemeinen Untersuchungen und Kontrollen werden Patienten angehalten, ihre Termine an den übrigen Ambulanzen verlässlich und pünktlich wahrzunehmen, damit es zu keinen Ansammlungen in den Wartebereichen kommt. An die strengen Hygiene-Richtlinien wird man sich im Klinikum als Mitarbeiter, aber auch Patient und Besucher gewöhnen müssen. Das wird noch länger so bleiben.

Zahlen

„Seit Anfang November sind 180 Normalbetten – davon 130 in Wels und 50 in Grieskirchen – und bis zu 35 Intensivbetten für Covid-19-Patienten verfügbar, wobei die Belegung der Intensivbetten oberösterreichweit zwischen allen Krankenhausträgern koordiniert wird.“ Damit gleicht man Auslastungsschwankungen aus und stellt Plätze für Akutfälle sicher, um einer Systemüberforderung in der Intensivmedizin entgegenzuwirken. 


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