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WELS. Das kulturelle Programm in der Kulturszene ist breit gefächert. Alle sind wieder froh, dass die Regeln weiter gelockert werden. Eines ist auch allen gemeinsam ein Anliegen: Wie schafft man es wieder, das Publikum für Kultur in allen Facetten zu begeistern.

Anatevka wird in Welser Stadttheater in der kommenden Saison gespielt. (Foto: all Copyrights by perkins.photo)

In der städtischen Kulturszene will man ab dem Herbst wieder voll durchstarten. Das Programm bei den Abonnementkonzerten und auch im Theaterbereich ist breit aufgestellt. Es gibt zeitgenössische Konzerte ebenso wie das Bruckner-Orchester oder auch Musicals wie Anatevka. Ein Trend lässt sich beobachten. Konzerte sind besser besucht als Sprech-Theater. „Ich glaube, dass das Tragen der Maske für viele Menschen noch ein Hindernis war, zu den Veranstaltungen zu kommen“, meint Bürgermeister Andreas Rabl. „Das Publikum ist noch zögerlich, wenn es um Indoor-Veranstaltungen geht“, legt SP-Kulturreferent Johann Reindl-Schwaighofer nach. Das kann auch Stefan Haslinger vom Alten Schlachthof nachvollziehen. „Wenn es witterungsbedingt nach innen geht, dann bleiben die Leute weg. Mit dem Flavour Yard unter freiem Himmel und auch die Nachfrage zu den Open-Airs im Sommer sind wir sehr zufrieden. Es ist auf jeden Fall auch so, dass die Planbarkeit bei kleineren Veranstaltungen noch schwieriger wird.“

Kornspeicher 

In der Freiung im Kornspeicher hat man sich in den ersten Wochen nach der Öffnung eher der Kinderschiene verschrieben: „Bei den Kinderveranstaltungen waren wir immer sehr gut ausgelastet. Im September starten wir mit dem vollen Programm“, sagt Hausherr Peter Kowatsch. Als ersten Test für spontane Konzerte im Sommer schob er einen Kiwanis-Sommerempfang ein. Die Nachfrage war sehr gut. Doch auch Kowatsch merkt noch ein Zögern bei den Erwachsenen, wenn es um Veranstaltungen vor allem im Indoor-Bereich geht.

Konzert versus Theater 

Helmut Schmidinger zeichnet nicht nur für die Abonnement-Konzerte, sondern auch für die Jeunesse verantwortlich: „Den Kindern und Lehrkräften kann ich nur ein Kompliment aussprechen. Sie haben sich an alle Regeln perfekt gehalten.“ Was die Abonnementkonzerte betrifft, war die Sonntags-Matinee des Bruckner-Orchesters ein voller Erfolg. Schmidinger sieht einen Aufwärtstrend.

Mehr in den Minoriten

Hans Wadauer, städtischer Kultur-Manager, kennt ebenfalls die Problematik mit Maske, Konzert und Theater. Deswegen ist die Programmierung im Stadttheater noch breiter gefächert als sonst. Eine Neuerung gibt es auf jeden Fall. Die Minoriten werden in der kommenden Saison viel mehr bespielt.

 

Alle Infos zum städtischen Kulturprogramm gibt es unter www.wels.at/kulturinwels

 


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