Zwei Welser räumen mit ihrem Essens-Magazin weltweit Preise ab

Mag. Ingrid Oberndorfer Tips Redaktion Mag. Ingrid Oberndorfer, 21.10.2021 09:35 Uhr

WELS. Drei Kochbücher hat Karin Stöttinger schon erfolgreich auf den Markt gebracht. Vor zwei Jahren hat sie begonnen, an einem Herzensprojekt zu arbeiten: einem kunstvoll inszenierten Essens-Magazin.

Mit „Shaking Salat“ hat die Welserin 2016 den Geschmack vieler Menschen genau getroffen. In Szene gesetzt hätte sie ihre Gerichte allerdings damals schon gerne selbst. Sie liebt das Arrangieren von Zutaten, Geschirr und Speisen und vor allem auch, selbst zu fotografieren. Schon beim ersten Kochbuch half ihr Grafiker Gerhard Kirchschläger, mit dem sie seither eine enge Freundschaft verbindet.

Wieder etwas Handfestes

„Ich habe festgestellt, dass es im deutschsprachigen Raum nicht viele kunstvoll inszenierte Magazine gibt und Gerhard möchte gerne bei Preisen einreichen“, erzählt Stöttinger die Entstehungsgeschichte. Dazu kam, dass der Bloggerin (www.geschmacksmomente.com) das Internet zu kurzlebig war. „Es gibt Millionen von Foodbloggern und das ist einfach wisch und weg. Außerdem liebe ich die Haptik“, erklärt die 40-Jährige die Beweggründe für ein Magazin.

Für Design-Affine

Adressaten sind dabei nicht jene, die kochen wollen, sondern Kunst- und Design-affine Menschen und produziert wird nur auf Bestellung. „Wir wollen Leute ansprechen, die unser hochwertiges Papier und die japanische Fadenbindung schätzen.“

Wunderschöne Schrift

Zu schätzen wissen das auf alle Fälle die Kritiker. Mit den bisher erschienen fünf Magazinen haben Stöttinger und Kirchschläger schon unzählige Preise abgeräumt. Die Ausgaben „better than perfect“, „Well done“ oder „alles ißt gut“ wurden unter anderem mit dem TDC Type Directors Club New York, dem ADC Art Directors Club New York und dem Berliner Type Gold ausgezeichnet. Gepunktet hat das Duo mit einer Kombination aus wunderschönen Fotos und wunderschöner Schrift. Losgelöst von einem Thema präsentieren Stöttinger und Kirchschläger einfache Rezepte von Kürbissuppe über Porridge bis Sauerteigbrot. „Man braucht dafür nicht groß in der Küche stehen, das mag ich selber nicht“, lacht Stöttinger, die schon über ihre nächsten Projekte nachdenkt, in denen auch Reisen und das Essen in fremden Ländern eine große Rolle spielen.

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