Schubertiade startet trotz Unsicherheiten in die neue Saison
WELS. Veranstaltungen zu organisieren ist in diesen Zeiten eine Herausforderung – ein Rückgang an Besucherzahlen und (Sponsor-)Einnahmen, Corona-Maßnahmen und Unsicherheiten. Bei der Welser Schubertiade startet man trotz aller Widrigkeiten mit Zuversicht in die neue Konzertsaison. Am 12. Dezember ist ein Weihnachtskonzert geplant.

„Der Reigen der heurigen Saison ist vielfältig und äußerst sehens- und hörenswert“, kündigen die Organisatoren, allen voran die Sänger Michael Nowak und Judith Graf, ihre Veranstaltungsreihe, die in Wels eine schon lange Tradition hat, an.
Schon immer stand die Schubertiade für Gemeinnützigkeit. Deshalb geht der Reinerlös der Saisonen 2020 bis 2022 an den Verein MPS (die Gesellschaft für Mukopolysaccharidosen; die Stoffwechselerkrankung MPS ist langsam fortschreitend, Betroffene haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 15 Jahren). Mit dem gesammelten Geld sollen von MPS betroffene Familien mit Seminaren und Ausflügen mit musikalischem Hintergrund unterstützt werden.
Beim ersten Konzert der neuen Saison, dem Weihnachtskonzert „Pueri Concinite“ am 12. Dezember in den Minoriten, werden Nowak und Graf, das Horn-Quartett des Strauß-Orchesters und die Chöre NowaCanto und Soundbar aus Wien auftreten.
Nachgeholt werden sollen das interaktive Kinderkonzert mit Christina Wakolbinger am 16. Jänner und das Stück „Kriegers Ahnung“, in dem es um die Freundschaft von Franz Schubert mit Spaun geht (17. Februar, Kornspeicher). Geplant sind weiters eine Lesung am 24. März und ein Festkonzert mit Aufführung der Lambacher Symphonie am 22. Mai.
Infos zum Programm: www.schubertiade-wels.vision


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