Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Stadt Marchtrenk gibt nicht auf wegen Autobahn-Lärmschutz

Gerald Nowak, 04.04.2022 12:24

MARCHTRENK. Der Gemeinderat kann die Entscheidung der Asfinag nicht nachvollziehen. Die Generalsanierung des Flüsterasphalts auf der A25 wird nach hinten verschoben auf 2031 und damit ändert sich auch der Termin für die Lärmschutzmaßnahmen.

Lärmschutz entlang der A25 (Foto: Stadtamt)
Lärmschutz entlang der A25 (Foto: Stadtamt)

Laut Auskunft sollen zumindest die Lärmschutzmaßnahmen schneller, und zwar 2027, umgesetzt werden. Somit müssen die Anwohner noch mindestens fünf Jahre auf Entlastung warten. „Für den gesamten Gemeinderat ist diese Entscheidung nicht nachvollziehbar, denn bis auf unseren Streckenabschnitt wurde die A25 saniert und mit entsprechendem Lärmschutz ausgestattet und Marchtrenk soll darauf noch viele Jahre warten“, zeigt sich SP-Bürgermeister Paul Mahr nicht erfreut über die unerklärliche Verschiebung. Für die zeitnahe Errichtung des bestmöglichen Lärmschutzes wurde sogar eine finanzielle Zuzahlung von 717.000 Euro an die Asfinag im Gemeinderat beschlossen. In weiteren Gesprächen möchte man zumindest die Erneuerung der Lärmschutzwände auf den bereits zugesagten Termin 2023/24 wieder erreichen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden