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Mobilitätskonzept: WKO Wels fordert mehr Mut und vor allem Tempo bei Umsetzung

Gerald Nowak, 28.04.2026 08:02

WELS. Das Mobilitätskonzept liegt auf dem politischen Tisch. Munter wird diskutiert und das betrifft vor allem die Umsetzung, die in vielen Einzelschritten erfolgt. Die Probleme sind bekannt – ihre Lösung muss jetzt entschlossen angegangen werden., fordert der WKO Obmann Franz Edlbauer.

Franz Edlbauer (Foto: WKO)
Franz Edlbauer (Foto: WKO)

Aus Sicht der WKO Wels ist besonders positiv hervorzuheben, dass viele der vorgeschlagenen Maßnahmen auch für die Wirtschaft praktikabel und sinnvoll umsetzbar sind. Ein Zuwarten bis zum Jahr 2040 ist angesichts der Dynamik der Stadtentwicklung und der täglichen Belastungen für Bevölkerung und Betriebe keine Option.

Fünf wichtige Punkte

Edlbauer sieht fünf wichtige Punkte, die schnellstmöglich umgesetzt werden müssen. Es geht um die Aufhebung der Einbahnregelung in der Eisenhower-Straße, um eine spürbare Verkehrsentlastung der Welser Innenstadt – insbesondere der Ringstraße und der Maria-Theresia-Straße – zu erreichen. Die Nordtangente als Entlastung zur A25 ist ebenfalls dringend notwendig. Weiters braucht es • Planung und Errichtung zusätzlicher ÖBB-Haltestellen für den künftigen S-Bahn-Betrieb, insbesondere in den Bereichen Wels-West und Vogelweide-Wimpassing. Die Linienführung des ÖPNV gehört angepasst (Stichwort: Tangentiallinien). Wichtig ist auch endlich ein nachhaltiges Verkehrs- und Parkkonzept für Großveranstaltungen und Messen.

„Wir brauchen keine weiteren Verzögerungen bei dringend notwendigen Verkehrsprojekten, die Verantwortlichen müssen jetzt handeln. Wels hat die Chance, sich verkehrspolitisch zukunftsfit aufzustellen und eine moderne, lebendige sowie lebenswerte Stadt zu werden. Dazu braucht es jetzt Entschlossenheit und Mut zur Veränderung.“, so Franz Edlbauer, Obmann der WKO Wels-Stadt.


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