4,8 Millionen Euro Projekt kurz vor der Eröffnung
WELS. Die Arbeiten im Freigelände sind voll im Gange. Auch innen fehlt da und dort noch der Feinschliff, zudem wird für das Vereinsheim noch ein Pächter gesucht. Die Rede ist vom 4,8 Millionen Euro teuren Projekt des PSV.

Am Samstag, 20. Juni, wird mit einem Tag der offenen Tür die neue Schießhalle und das Vereinsheim der Öffentlichkeit präsentiert. Ab 10 Uhr kann die Anlage besucht werden. Der offizielle Teil mit Reden beginnt um 16 Uhr.
Das 1964 errichtete Vereinsheim mit Schießanlage war in die Jahre gekommen. „Ohne einen Neubau wäre der Schießsport in Wels einen langsamen Tod gestorben“, meint FP-Vizebürgermeister Gerhard Kroiß, der auch gleichzeitig PSV-Präsident ist. So hat man sich für einen kompletten Neubau entschieden. Bernhard Prammer, Präsident des Landesschützenverbands, spricht von der momentan modernsten Anlage in Österreich. Wettkämpfe und Trainings der nationalen Elite sind schon eingeplant. In der neuen Schießhalle für den Spitzen- und Breitensport gibt es 20 Schießstände für alle Kaliber sowie zehn Schießstände für Luftgewehr und Luftpistole. Die geteilte neue Halle kann auch für Bogensport und Pétanque genutzt werden. Andere Vereine haben sich schon gemeldet, um in Wels trainieren zu können. Einsteiger sind willkommen: „Rambos oder Camouflage-Träger haben keine Chance“, sagt Prammer. Dazu kommen noch Räume für Snooker und die Gastronomie, die für alle zugänglich sein soll, sofern sich ein Pächter findet.


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