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AICHKIRCHEN. Der aus dem Jahr 1907 stammende Pfarrhof muss dringend saniert werden – daraus will man ein „Haus für Aichkirchen“ machen, einen Veranstaltungsort und Ort der Begegnung für alle Gemeindebürger.

Der Pfarrhof in Aichkirchen muss dringend saniert werden und soll ein Ort der Begegnung werden. (Foto: Pfarre)

Eine Elektrifizierung am Stand von vor 100 Jahren, ein 50 Jahre altes Dach, undichte Fenster, feuchte und schimmelnde Wände, eine bröckelnde Fassade und ein Wasserrohrbruch – der Pfarrhof ist dringend sanierungsbedürftig. Nach einem erneuten Wasserschaden im Herbst nimmt man das große Projekt in der Gemeinde nun in Angriff. Die letzte größere Sanierung liegt nämlich schon rund 50 Jahre zurück.

„Unser Pfarrhof prägt nicht nur als eines der zentralen Gebäude unser Ortsbild, er ist auch für viele von uns und für alle, die am aktiven Pfarrleben teilnehmen, ein offenes Haus, in dem sich die pfarrlichen Gruppierungen treffen können und mittlerweile immer wieder verschiedene Veranstaltungen durchgeführt werden“, erklären Pfarrgemeinderatsobmann Hannes Pupeter und der Obmann des Fachausschusses Finanzen Fritz Schiller im jüngsten Pfarrblatt. Die in letzter Zeit zutage getretenen Schäden machten eine Nutzung aber unmöglich.

Vier Bauetappen

Pläne für die Sanierung hat das Stift Lambach schon erstellen lassen und präsentiert. Die Arbeiten sollen in vier Bauetappen erfolgen: In einer ersten Bauetappe werden um gut 211.000 Euro die Fenster getauscht, die Westfassade erneuert, der Keller abgedichtet und Spenglerarbeiten durchgeführt. In der zweiten und dritten Bauetappe sollen der Veranstaltungssaal, die Küche, die Wohnung und die anderen Innenräume saniert werden. Der noch fehlende Teil der Fassade und der Außenbereich werden in der vierten Etappe erneuert.

720.000 Euro Gesamtkosten

Die gesamten Baukosten werden sich auf rund 720.000 Euro belaufen. Nach dem Baustart 2023 soll das groß angelegte Projekt bis 2026 abgeschlossen sein. Die Bauabteilung der Diözesankammer hat ihre Zustimmung schon erteilt.

Finanziert wird die Sanierung aus Mitteln der Diözese (25 Prozent), des Bundesdenkmalamtes, des Landes (je sieben Prozent), der Gemeinde, des Stiftes Lambach und mit Eigenmitteln. Rund 19.000 Euro hat die Pfarre noch aufzubringen. Die tatsächlichen Baukosten sollen durch Robotleistungen sowie Geld- und Materialspenden noch deutlich verringert werden. Die Pfarre bittet daher um die Mithilfe der Bevölkerung und hofft auf viel Unterstützung.

Dass der Pfarrhof den Menschen am Herzen liegt, hat man bei einer ersten Informationsveranstaltung zum Bauprojekt deutlich gemerkt.

Sanierung Pfarrhof:

Ein Haus für Aichkirchen

Spendenkonto:

AT08 3468 0000 0102 0171


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