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WEISSKIRCHEN. In der Volksschule setzt man im Sachunterricht auf die Zusammenarbeit mit regionalen Biologieexperten im Sinne einer lebendigen Vermittlung. Das Schulteam bemerkt, dass das Interesse der Kinder sehr groß ist. Das zeigt sich auch bei einem Frühjahrsprojekt. Die Vorfreude ist groß.

Die örtlichen Imker zeigen ihr Handwerk. (Foto: privat)
Die örtlichen Imker zeigen ihr Handwerk. (Foto: privat)

„Im Frühling werden wir dieses Angebot dahingehend erweitern, dass wir auf einer kleinen – für die VS Weißkirchen – zur Verfügung gestellten Ackerflächen diverse Gemüsesorten, wie Radieschen, Kohlrabi, Karotten und Kräuter anbauen und zu gegebener Zeit genussvoll gemeinsam mit den Kindern im Rahmen der gesunden Schulgemeinschaftsjause verzehren. Das Projekt läuft unter dem Slogan Schulackerdemie“, erzählt die provisorische Schulleiterin Irmgard Keller. Außerdem wird mit hofeigenen Tieren gearbeitet, um Berührungsängste abzubauen. Das ist bereits ein Teil der Zusammenarbeit mit Experten.

Beispielsweise wird mit einem Schmetterlingsexperten zusammengearbeitet. In kindgemäßer Aufarbeitung zeigt er die Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling. „Dabei füttern wir regional verfügbare Raupen mit Brennnesseln, sehen ihnen beim Wachsen und anschließendem Verpuppen zu und freuen uns riesig, wenn dann die Falter das Licht der Welt erblicken und wir sie in die Natur entlassen können“, meint Keller.

Ebenso wird mit dem örtlichen Imkerverein kooperiert. Die Schüler können die Bienenvölker unter die Lupe nehmen und in Schulnähe gibt es einen Schaukasten. Als dritte Maßnahme engagiert sich Bio-Bauer, der seine Betrieb in Kombination mit tiergeschützter Pädagogik im Rahmen von Exkursionen näher bringt. Im vergangenen Schuljahr lag die Kartoffel im Fokus der Bemühungen.


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