Vorsicht, freilaufender Rollschuhwirt
WELS. Gunter Köberl zu beschreiben ist schwer, man muss ihn erleben. Das umtriebige und immer positive Original tritt wieder in seiner langjährigen Paraderolle als Rollschuhwirt auf.

Wer am Rosenmontag, 20. Februar, in der Gortana-Passage unterwegs ist, muss mit Querverkehr rechnen. Ab 16 Uhr bietet Köberl sein „Rollschuhservice aus dem vorigen Jahrhundert“ an, wie er es selbst nennt. Der Ex-Gastronom, der in seinem Lokal immer auf Rollen servierte, ist wieder im Einsatz. Er greift damit Gabriele Nijis vom Café Stronger unter die Arme. Denn ihm ist es wichtig, junge Gastronomen zu unterstützen. Selbst war er in seinem Lokal auf Rollen unterwegs und gab seine Paraderolle, den „singenden Rollschuhwirt“. Mit dem müssen die Gäste auch am Rosenmontag rechnen. Denn wer Köberl kennt, der weiß, dass er immer eine Melodie mit im Stimm-Gepäck hat. So wird er sicher die eine oder andere Operetten-Berühmtheit anstimmen oder sich im Discosound probieren. Extra hat er sich neue Rollschuhe besorgt, denn die alten haben nach langen Jahren im Lokal ausgedient. Außerdem kommt die Du-Zone zum Einsatz. Alle Leute, die sich darin befinden, sind automatisch per Du. Köberl will positive Gefühle verbreiten und da ist der Fasching die richtige Gelegenheit dafür. „A Gaudi muss sein“, fordert Köberl und dazu wird er das Faschingslied trällern: „Welser Fasching mach uns wieder frei, her mit der Gaudi, das muss sein, kein Mensch in Wels ist mehr allein, heute soll voll Freude wieder Welser Fasching sein! Wels, Walla Walla.“


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