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GUNSKIRCHEN. In der Gemeinde sind zwei neue Feuerwehr-Kommandanten gewählt worden. Die Freiwilligen Feuerwehren Gunskirchen und Fernreith blickten auf das Einsatzjahr zurück.

  1 / 2   Andreas Keimelmaier (l.) übergab seine Funktion an Günther Weissenböck (2.v.l.). Martin Grabner (r.) übergab an Christoph Füreder (2.v.r.). (Foto: Gertrude Paltinger)

Nach 15 Jahren als Kommandant der FF Gunskirchen hat Martin Grabner seine Funktion zurückgelegt. Die Nachfolge des 44-Jährigen tritt sein bisheriger zweiter Stellvertreter Christoph Füreder an. Der neue Kommandant ist technischer Angestellter und hat bereits über 20 Jahre Erfahrung im Kommando der Wehr. Er ist auf Bezirksebene auch für die Jugend-Ausbildung zuständig.

In die Amtszeit von Martin Grabner fällt der Ankauf von vier neuen Fahrzeugen (zwei Ersatz- und zwei zusätzliche). Außerdem wurden Frauen und Mädchen (derzeit sieben) in die Wehr aufgenommen und die Feuerwehrführung neu strukturiert. Die Stellvertreter des neuen Kommandanten sind die Brüder Martin und Stefan Brückler. Neuer Kassier der FF Gunskirchen ist Gernot Rohrer, neuer Schriftführer Niklas Rohrer.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Fernreith hat nach 20 Jahren Kommandant Andreas Keimelmaier seine Funktion an seinen bisherigen Stellvertreter, den 43-jährigen Elektriker Günther Weissenböck, übergeben. Keimelmaier war als Kommandant hauptverantwortlich beim Neubau des Feuerwehrhauses in Fernreith. Außerdem wurden auch für Fernreith drei neue Fahrzeuge in seiner Amtszeit angekauft, damit hat man den gesamten Fuhrpark erneuert. Stellvertreter des neuen Kommandanten ist Michael Nussendorfer. Neuer Kassier ist Martin Eder, neuer Schriftführer Michael Holzleitner.

Über 21.800 Stunden für die Gunskirchner Bevölkerung

Die Neuwahlen fanden bei den Vollversammlungen der beiden Gunskirchner Wehren statt, wo man auch auf das Einsatzjahr 2022 zurückblickte. Die FF Gunskirchen mit insgesamt 123 Mitgliedern (inklusive Reservisten und Jugend) wurde 2022 zu 41 Brand- und 67 technischen Einsätzen gerufen.

Die FF Fernreith hat 68 Mitglieder und hatte 36 Brände und 37 technische Einsätze zu bewältigen. Alle Feuerwehr-Mitglieder der Gemeinde haben zusammen im Vorjahr über 21.800 freiwillige Stunden für die Sicherheit der Bevölkerung geleistet.

Beide Wehren arbeiten eng zusammen, haben regelmäßige gemeinsame Besprechungen mit dem Bürgermeister und der Gemeindeführung. So konnte in den letzten Jahren der Ressourceneinsatz optimiert werden, berichtet Martin Grabner. Man verwendet seit über einem Jahr gemeinsam das Einsatzmanagementsystem Emerec und gestaltet auch den Jahresbericht in einem gemeinsamen Heft.


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