„Voll gemütlich“: Begleitetes Wohnen für Menschen mit Behinderung
WELS. Sozial Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer wünschte den Bewohnern bei der Eröffnung der Wohngemeinschaft, dass sie es hoffentlich immer schön und gemütlich haben. Eine Bewohnerin unterbrach mit Stolz und Freude: „Es ist voll gemütlich“.

Damit war die WG auch gleich offiziell eröffnet und alle hatten etwas zu lachen. Die Freude ist nicht nur den Bewohnern anzumerken, auch die Eltern zeigen sich begeistert,dass die Kinder den nächsten Schritt tun.
So selbständig wie möglich zu wohnen und dafür die notwendige Begleitung zu bekommen – unter dieser Prämisse eröffnen das Land Oberösterreich und das Diakoniewerk in Wels eine Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung.
Das Leistungsangebot „Begleitetes Wohnen“ stellt eine Zwischenform zwischen teil- und vollbetreutem Wohnen dar und richtet sich an jene Menschen mit Behinderung, die die Form der Vollbetreuung nicht benötigen, für die eine Teilbetreuung aber nicht ausreicht. Die Welser Wohngemeinschaft bietet Platz für sechs Bewohner/innen mit Beeinträchtigung und ist vollbesetzt. Finanziert wird die Wohneinrichtung durch Mittel des Landes und ist Teil des oberösterreichischen Wohnprogramms für Menschen mit Beeinträchtigungen. Errichtet wurde das Wohnhaus von der Welser Heimstätte.
. Dabei setzen wir auch auf neue Formen, um auf unterschiedliche Betreuungsbedürfnisse einzugehen. Die begleitete Wohneinrichtung in Wels bietet sechs Menschen mit Beeinträchtigungen die Möglichkeit ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen“, freut sich VP-Landesrat Hattmannsdorfer. „Ich kann mich noch gut erinnern, als ich in meine erste eigene Wohnung eingezogen bin. Ich wünsche den Bewohnern auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit alles Gute“, sagt FP-Sozialreferentin Vzbgm. Christa Raggl-Mühlberger.


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