Gegen Gewalt an Frauen: Zweite StoP Bank für Wels
WELS. Das Projekt StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt läuft in Wels seit Mai 2021 und wird vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz finanziert. In Wels ist das Frauenhaus Wels Träger des Projektes. Als sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen steht im städtischen Tierpark seit Dezember eine StoP-Bank. Jetzt kann man auch im Areal des Alten Schlachthof auf einer „sinnvollen“ Bank rasten, denn: „Hier ist kein Platz für Gewalt an Frauen und Mädchen“.

Das klare Statement soll alle dazu auffordern, bei Gewalt an Frauen nicht wegzusehen. Ganz nach dem Motto des Projektes StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt: „Was sagen, was tun.“ Die Bänke richten sich aber auch an Gewaltausübende und Betroffene, denn sie signalisieren: Partnergewalt geht uns alle etwas an! Den Tätern wird zu verstehen gegeben, dass ihr Verhalten in keinster Weise toleriert wird. Gewaltbetroffene Frauen und Mädchen sollen sich nicht schämen oder verstecken müssen aufgrund ihrer Gewalterlebnisse. Sichtbarkeit und eine klare Positionierung sind daher umso wichtiger. Es ist Aufgabe der gesamten Gesellschaft zukünftige Gewalttaten an Frauen zu verhindern und die Bänke bestärken, dass diese Gewalt gemeinsam beendet werden kann.
Stadtrat malte mit
Mithilfe von aktiven Nachbarinnen aus Wels wurde die Bank in den StoP Farben grün und blau gestrichen. Mit dem Schriftzug „Hier ist kein Platz für Gewalt an Frauen und Mädchen“, einer StoP-Hand und dem Schriftzug „StoP“ wurde die Bank in einer gemeinsamen Aktion mit Mitgliedern des Betriebsvereins Alter Schlachthof und Stadtrat Thomas Rammerstorfer fertiggestellt.
Ehrenamtlich bei StoP mitmachen
Bei StoP können alle interessierten Menschen mitmachen und sich engagieren. Falls jemand seinem alten Bankerl (oder Stockerl oder Sessel) einen neuen Anstrich verleihen und gleichzeitig ein Statement gegen Gewalt and Frauen und Kindern möchte: Einfach bei StoP Wels unter Telefon 0676 4730 490 melden, für Farbe und Pinsel ist gesorgt!


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