Mehr als eine Selbsthilfegruppe: Verein Rhea hilft Alleinerziehenden
WELS. Hinter dem Kürzel RheA steht Regionale Hilfe für Alleinerziehende. Der Verein mit Sitz im Freiraum im Alten Schlachthof kümmert sich um Hilfe für in Not geratene Menschen, bietet Beratung und Unterstützung und betreibt Bewusstseinsbildung.

Begonnen hat alles mit dem Wunsch von Doruntina Kosumi etwas Zurückzugeben. Die Alleinerzieherin einer Tochter kennte die Probleme aus eigener Erfahrung gut und hat sie mit Hilfe bewältigt. Der Verein RheA mit den Mitgliedern setzt genau hier an. „Es wird die Hilfe koordiniert. Wir wollen die Situation verbessern. Denn besonders Alleinerziehende sind von Armut betroffen“, sagt Vorstandsmitglied Ralf Drack. Es geht um Behördengänge, Unterstützung beim Ausfüllen der Formulare: „Wir schauen uns die Situation genau an. Oft geht es auch um rechtliche Ansprüche von denen man nichts weiß“, ergänzt Kerstin Atzlinger.
Die Fälle sind dringend und immer wieder ist auch massive Gewalt im Spiel: „Wir können auch bei kleinen Dingen helfen. Beispielsweise brauchte eine Frau dringend einen Wintermantel. Wir hatten einen auf Lager“. Deswegen werden nicht nur Geldspenden sondern auch Kleidung und Spielzeug für Kinder angenommen. Der Verein bittet vorher um Kontaktaufnahme. Im Jahr 2024 setzt RheA auf Veranstaltungen, die auch das Bewußtsein für die schwierige Situation schärfen. Dazu kommenden die Treffs jeden zweiten Mittwoch im Monat.


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