Samstag 25. Mai 2024
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KRENGLBACH. Es ist wirklich eine zoologische Sensation, was bei den Goldtakinen passierte. Denn Nachwuchs ist bei der gefährdeten Tierart eher selten.

Jungtier macht es sich auf Papa´s Rücken gemütlich. (Foto: Evolutionsmuseum)
Jungtier macht es sich auf Papa´s Rücken gemütlich. (Foto: Evolutionsmuseum)

Der Goldtakin genießt in China den gleichen Schutzstatus wie der Große Panda. Zuchterfolge außerhalb des Reichs der Mitte sind selten, deswegen ist die Freude beim Zentrum für Biodiversität des Evolutionsmueums Schmiding auch sehr groß.

Liebe auf den ersten Blick führte bei den Goldtakinen bereits neun Monate nach ihrer Ankunft in Schmiding zu einer Sensation, als das Paar, völlig außerhalb der normalen Geburtszeit , am 8. Juni 2023 mit dem ersten Jungen überraschte. Am 3. Mai 2024 nun das zweite Jungtier – ein für die Fachwelt einzigartiger Erfolg, wenn man bedenkt, dass im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm heuer nur weitere fünf Jungtiere den Bestand absichern. Goldtakine sind ein Spiel der Evolution. Sie ähneln den Gnus der Steppen Afrikas, kommen aber im gebirgigen Zentralchina vor. Heute wird diese im Bestand gefährdete Art den Ziegenartigen zugeordnet.


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