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Jugendarbeit in Marchtrenk: „Wir sind für sie da und hören ihnen zu“

Gerald Nowak, 20.09.2024 09:25

MARCHTRENK. Vor dem FullHaus auf der großen Wiese fand ein spezielles Fest statt. Seit 15 Jahren begleitet die Soziale Initiative die Jugendarbeit in der Stadt und da gab es zum Jubiläum die perfekte Gelegenheit, Geschichten zu erzählen.

GWA-Mitarbeiterin Ylenia Pisuc und Barbara Ness, die 2009 als erste Gemeinwesenarbeiterin der Sozialen Initiative tätig war, mit den 25-jährigen Ahmet und Robin, die in den Anfangsjahren der GWA in Marchtrenk regelmäßige Besucher des Jugendraums im Full Haus waren. (Foto: Soziale Initiative)

Hinter dem Kürzel GWA steht Gemeinwesenorientierte Jugendarbeit. Das passiert mit der Sozialen Initiative eben seit 15 Jahren. „Wir geben den Jugendlichen die Möglichkeit, sich bei verschiedenen kreativen, sportlichen und gemeinschaftsfördernden Aktivitäten auszuprobieren. Besonders wichtig ist es, den Jugendlichen einen geschützten Rahmen zu bieten, um sich zu treffen und auszutauschen. Wir sind für sie da und hören ihnen zu. Wenn sie Probleme haben, überlegen wir gemeinsam, wie das Problem gelöst werden kann, ohne zu bewerten, und an wen wir sie je nach konkretem Bedarf vermitteln können“, sagt Gemeinwesenarbeiterin Ylenia Pisuc.

Daran erinnern sich auch Besucher der ersten Stunde. Ahmet und Robin kamen über Aktivitäten in der Stadt zu dem Planungs- und Vorbereitungsteam für den Jugendraum im FullHaus, vormals Volkshaus. „Es hat auch Spaß gemacht, neue Dinge auszuprobieren, zum Beispiel haben wir einmal getöpfert. Ich wäre vorher nie auf die Idee gekommen, dass mir das taugt“, erinnert sich Ahmet.

Die Bedeutung von Jugendbeteiligung und einer niederschwelligen Anlaufstelle mit professioneller Betreuung für Jugendliche in Marchtrenk betont auch SP-Bürgermeister Paul Mahr: „Wichtig ist die ehrliche Zusammenarbeit mit Organisationen wie Schulen, Polizei, Bezirksbehörden und anderen sowie ein intensiver Austausch mit dem Jugendstadtrat.“


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