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WELS. Etwas weniger Funde als im bisherigen Rekordjahr 2024 gaben aufmerksame Bürger 2025 im städtischen Fundservice (Stadtplatz 2) ab. Die Verlustanzeigen und -meldungen blieben 2025 im Vergleich zum Jahr davor auf hohem Niveau: 2.254 Funde wurden abgegeben (2024: 2.560).

Bei Fundservice-Mitarbeiterin Claudia Schmuck warten neben unzähligen Schlüsseln unter anderem auch eine Motorsäge oder ein Computerrechner darauf, abgeholt zu werden. (Foto: Stadt Wels/René Hauser)

Wie in den Jahren zuvor wurde rund ein Drittel der Funde (657) abgeholt. Bei den Bestätigungen von Verlustanzeigen gab es mit 539 (2024: 651) eine Reduktion. Dafür deutlich höher als im Vorjahr waren die telefonisch, per Mail oder persönlich aufgenommenen Verlustmeldungen mit 2.102 (2024: 1.800).

Kuriose Funde, die nicht vermisst werden

Immer wieder werden die Mitarbeiterinnen mit kuriosen Funden konfrontiert: Im vergangenen Jahr wurden unter anderem eine Handkreissäge, ein PC-Rechner und Eislaufschuhe abgegeben, die bis dato noch nicht als vermisst gemeldet wurden. Eine gesetzliche Änderung bewahrte das schon 2023 fast überquellende Lager vor dem Kollaps angesichts des Rekord-Fundaufkommens: Bis zu einem Schätzwert von 100 Euro beträgt die Aufbewahrungspflicht nur noch sechs Monate, erst ab einem Wert darüber liegt sie bei einem Jahr.

Maximal ein Jahr Aufbewahrungspflicht

Derzeit warten insgesamt 955 Gegenstände, wie knapp 230 Schlüssel und Schlüsselbunde, rund 150 Ringe, Armbänder, Halsketten oder Uhren und mehr als 160 Ausweise, Dokumente, Plastikkarten und Geldtaschen auf die Verlustträger. Noch nicht abgeholt sind zudem mehr als 30 Mobiltelefone sowie über 30 weitere Elektronikgeräte samt Zubehör, mehr als 110 Kleidungsstücke und knapp 90 optische Brillen und Sonnenbrillen. Weiters zu haben sind mehr als 50 Taschen, Rucksäcke und Koffer, 15 Schirme und 35 Fahrräder, Roller und Dreiräder sowie zwei Kinderwägen.

Abgabe per Einwurfbox möglich

Das Fundservice ist Montag bis Donnerstag von 8 bis 13 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Servicezeiten ist die Abgabe von Fundgegenständen im Bürgercenter (Stadtplatz 1) oder über die Einwurfbox (Stadtplatz 2) möglich.

Man kann auch online suchen

Infos über die Vorgangsweise bei einem Fund oder Verlust sind im Internet unter wels.at/fundservice zu finden. Auch per E-Mail unter fund@wels.gv.at oder unter Tel. +43 7242 235 1280 stehen die Mitarbeiterinnen für Auskünfte zur Verfügung. Eine Suche ist auch von daheim aus auf der österreichweiten Plattform www.fundamt.gv.at möglich!


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