ÖVP Wels-Land dankte selbstlose Engagement wieder mit der "Ehrenamtshand"
WEISSKIRCHEN. Seit dem Jahr 2024 zeichnet die ÖVP Wels-Land mit der „Ehrenamtshand von Wels-Land“ Menschen aus, die wesentlich mehr tun als ihre Pflicht. Ein erster Festabend für die heurige Vergabe fand im „Weißkirchner Hof“ statt und zehn Persönlichkeiten aus sechs Gemeinden durften sich über ihren verdienten Preis freuen.

„Es ist uns wichtig, jenen die Hände zu reichen und zu danken, die mit ihrer freiwilligen Arbeit unser aller Zusammenleben bereichern. An diesem Festabend konnten wir zehn Persönlichkeiten aus sechs Wels-Land-Gemeinden auszeichnen“, freuten sich Landesrat Markus Achleitner, Bezirksparteiobmann Bürgermeister Klaus Lindinger und Landtagsabgeordneter Michael Weber.
„Das Ehrenamt trägt unsere Gesellschaft. Ohne Freiwilligkeit wäre unsere Gemeinschaft, unser Miteinander nicht so lebendig. Schlicht und ergreifend: Es wäre einfach nicht so schön“, halten die Spitzenvertreter der OÖVP Wels-Land fest. „Die Ehrenamtshand von Wels-Land steht in keinem politischen Zusammenhang. Vielmehr geht es darum, dankbar anzuerkennen, was Menschen freiwillig – oft versteckt – gerne leisten“, betont Bezirksparteiobmann Lindinger.
Zehn hilfsbereite Mitmenschen
Auf Vorschlag der ÖVP-Ortsgruppen wurden geehrt:
- Sabine Klebl aus Holzhausen. Klebl managt seit über einem Jahr das „Café im Dorf“, das regelmäßig in Holzhausen als Treffpunkt angeboten wird. Diese Idee ist aus Ortsentwicklungsgruppe entstanden.
- Ingrid Hügelsberger aus Holzhausen: Starke Unterstützerin von Sabine Klebl bei „Café im Dorf“. Sie ist vor allem für Dekoration zuständig und ihre Handschrift ist in ganz Holzhausen zu sehen, wo es etwas zu verschönern gilt.
- Eveline Willinger aus Krenglbach: In ihrer 30-jährigen Obfrauschaft der Goldhaubengemeinschaft führte sie zahlreiche kirchliche und kulturelle Aktivitäten (wieder) ein. So wird Tradition lebendig bewahrt.
- Alfred Hermüller aus Krenglbach: Aktive Arbeit in der „Initiative für Krenglbach“ und bei der „Liedertafel Krenglbach“. Er identifizierte Anton Reidinger (gebürtiger Krenglbacher) als Autor von „Es wird scho glei dumpa“.
- Martin Andeßner aus Offenhausen: Er ist ein großer Unterstützer zahlreicher Vereine bei Licht und Ton im Veranstaltungszentrum „Sägewerk“ sowie Hobby-Fotograf bei wichtigen Festivitäten und Veranstaltungen.
- Martin Hochhauser aus Pichl: Kümmert sich seit Jahren um ein sauberes Ortszentrum sowie gepflegte Gräber am Friedhof und das alles unentgeltlich.
- Gerta und Fritz Mühlgrabner: Leisten seit 43 Jahren wertvolle Aufgaben für die Union Fußball. Dazu zählen Fußballfeld-Pflege, Dressen waschen für zehn Mannschaften, Motivatoren für die Jugend und vieles mehr.
- Margit Fischer aus Weißkirchen: Engagiert sich seit 28 Jahren für den ATV und seit 2021 als Obfrau. Für das jährliche Schauturnen und den Fitnesstag laufen alle Fäden bei ihr zusammen.
- Roman Leibetseder aus Weißkirchen: Steht den Vereinen hilfsbereit zur Verfügung und ist immer zur Stelle, wenn Not am Mann ist. Die Unions-Kantine ist fest in seiner Hand.
Mit den Geehrten waren jeweils Bürgermeister oder ranghöchste OÖVP-Vertreter aus der Heimatgemeinde mit dabei. Das zeigt, wie hoch die ehrenamtlich geleistete Arbeit geschätzt wird.
„Die Tätigkeiten unserer ‚Ehrenamtshandträger‘ machen deutlich, was uns allen fehlen würde, wenn sie dies nicht machen würden“, betonten Achleitner, Lindinger und Weber dankbar.
Ehrenamtliche sind Vorbilder
Egal ob im Sport, bei der Pfarre, in Kulturorganisationen und Vereinen oder für die Gemeinde: Überall haben die zehn Ausgezeichneten wichtige Spuren hinterlassen und prägen sie noch.
„Sie sind für uns alle ein Vorbild. Danke für eure freiwillige Arbeit!“ – Das brachten die Abgeordneten und Landesrat Achleitner mit ihren Laudationes zum Ausdruck. So zeigt die OÖVP Wels-Land mit der Ehrenamtshand-Verleihung, wie wichtig freiwilliges Engagement für unsere Gesellschaft ist. Es sind die kleinen und großen Taten, die unser Miteinander bereichern und Oberösterreich zu einem besseren Ort machen. Knapp zwei Drittel der Bevölkerung bringen sich ehrenamtlich ein.


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