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Fronius schickte junge Entdecker in Thalheim auf nächtliche Tour

Mag. Ingrid Oberndorfer, 30.04.2026 09:19

THALHEIM. Der Zutritt ist hier normalerweise verboten, aber pünktlich zur Langen Nacht der Forschung machte Fronius eine Ausnahme. Das Hightechunternehmen lud zum Entwicklungsstandort in Thalheim ein, wo knapp 20 verschiedene Erlebnisstationen auf rund 1.350 Besucher warteten.

  1 / 4   Bei knapp 20 verschiedenen Erlebnisstationen an Fronius Entwicklungsstandort Thalheim kamen bei der "Langen Nacht der Forschung" vor allem die jungen Besucher voll auf ihre Kosten. (Foto: Fronius International GmbH)

Langsam und wie von Geisterhand beginnen sich die Flügel der selbstgebastelten Windmühle zu drehen. Die Augen der Kinder werden groß. Wie ist das möglich? Für diesen Aha-Moment sorgte das Familienunternehmen Fronius bei der diesjährigen Langen Nacht der Forschung und lieferte auch gleich die passende Antwort: Die kleine Solarzelle auf dem Windmühlen-Dach verwandelt Sonnenlicht in Strom, die Sonne treibt also den Motor an. Und wie das wiederum genau funktioniert, konnte am Forschungs- und Entwicklungsstandort in Thalheim ebenfalls er- beziehungsweise hinterfragt werden.

Lange Nacht der Forschung

„Der Forscherdrang ist seit jeher tief in unserer DNA verwurzelt. Wir forschen aus Neugierde und aus dem Antrieb heraus, die Zukunft mitzugestalten. Aber wir forschen auch, weil es einfach hochspannend ist. Und genau davon wollen wir andere überzeugen und laden deshalb gerne zur Langen Nacht der Forschung ein“, sagt Fronius Geschäftsführerin Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß.

Spielerisch die Welt der Forschung entdecken

Vom Forscherdrang ließen sich kleine und große Gäste anstecken. Sämtliche Mitmachstationen wurden über mehrere Stunden regelrecht gestürmt und die Touren durch geheime Labore und Prototypenhallen waren restlos ausgebucht. Am Forschungs- und Entwicklungsstandort in Thalheim arbeiten normalerweise rund 850 Personen, bei der Langen Nacht der Forschung waren 1.350 Interessierte vor Ort.

Faszinierende Welt der Schweißtechnik

„An welchen Zukunftstechnologien wir gerade forschen und was wir bei Fronius bereits alles entwickelt haben, vermitteln wir bei der Langen Nacht der Forschung auf praktische und teils sogar spielerische Art und Weise“, erklärt Andrea Brunmaier aus dem Organisationsteam: „Heuer haben wir blutige Anfänger ein eigenes kleines Spiel programmieren lassen und gezeigt, wie allein über Muskelkraft Energie erzeugt werden kann. Wir haben in die faszinierende Welt der Schweißtechnik entführt und erklärt, was es mit dem geheimnisvollen vierten Aggregatzustand namens Plasma auf sich hat. Und wir sind auf aktuelle Themen wie etwa Künstliche Intelligenz eingegangen.“


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