Bukephalos wacht über den Welser Volksgarten: Arbeiten schreiten weiter voran
WELS. Bukephalos war das Streitross Alexanders des Großen und das Lieblingspferd des Feldherrn. Nach dem Tod des Tieres ließ er es mit Prunk begraben. Wenn es nach FP-Bürgermeister Andreas Rabl geht, dann erkämpft sich die Statue einen Platz in den Herzen der Welser und mutiertzu einem weiteren Wahrzeichen.

16 Tonnen ist die Statue schwer, fünf Meter lang und neun Meter hoch. Die Skulptur gestaltete der Monumentalbildhauer Andjé Pietrzyk. Bukephalos hat eine bewegte Geschichte hinter sich. In Wien ist der Bronzehengst schon gestanden, ebenso in Salzburg und der Plus City. Dann kam Covid und noch einmal Wien bei einem Springturnier vor dem Schloss Schönbrunn. „Wels hat immer schon einen Bezug zu Pferden. Das beginnt bei den Römern und zeigt sich jetzt bei der kommenden Pferdemesse. Warum auch nicht im Volksgarten eine Statue aufstellen“, erklärt der Bürgermeister. Mit Tieflader kam die Skulptur heran. Das Aufstellen erledigte ein Kran und nun wacht Bukephalos fast von der Parkmitte über den Volksgarten. Bis Ende 2028 läuft der Vertrag, dann wird über den Ankauf entschieden.
Es geht voran
Im Volksgarten wird gebaut und gepflanzt, was das Wetter hergibt: „Nach derzeitigem Stand können wir Teile des Parks Ende Juni, Anfang Juli eröffnen“, meint FP-Vizebürgermeister Christa Raggl-Mühlberger. Ein Fest wird es - eigentlich welsunüblich - nicht geben, denn in dem Bereich, der die Landesgartenschau 2027 beherbergt, wird weiter gearbeitet: „Aber Spielplatz, Seerosen-Teich, der Sportbereich, die Tierparkallee und weitere Bereiche nahe des Welios werden geöffnet sein“, verspricht Raggl-Mühlberger. Ebenso der getrennte Geh- und Radweg entlang der Traun mit der Welser Bucht. Im Mittelteil wird weiter gepflanzt und gebaut. Sieben Eingänge wird der neue Volksgarten haben. Der Zaun wird auch noch errichtet, ebenso die Bänke aufgestellt. Und damit auch noch weiterer Bezug zu Pferden eingebaut wird. Auf der Trabrennbahn lagert noch viel Erde, die im Innenraum abgetragen wurde. Die wird im Volksgarten aufgetragen.


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