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MARCHTRENK. Nach zwei Jahren Ermittlungsarbeit ist die Anklage in der Causa FF Marchtrenk fertig. Die Staatsanwaltschaft Wels hat dies bekannt gegeben. 

Kurz gemeldet (Foto: Tips)
Kurz gemeldet (Foto: Tips)

Noch ist die Anklage nicht rechtskräftig, sie wurde erst vergangene Woche den Beschuldigten zugestellt. Im Falle einer Verurteilung drohen zwischen einem und drei Jahren Haft.

Die Liste der Vorwürfe reicht über Betrug und Untreue, dem Ex-Feuerwehrchef wird unter anderem noch Veruntreuung sowie schwerer gewerbsmäßiger Diebstahl vorgeworfen. Tips berichtete. 

Die Causa startete im März 2024. Ein Stadtrat hatte eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft eingebracht, nachdem ihm eine Zeugin von Unregelmäßigkeiten bei der Feuerwehr berichtet hatte.

Das brachte die Angelegenheit ins Rollen. Es geht unter anderem um eine private Hotelrechnung, die vom Feuerwehrkonto beglichen worden sein soll, sowie um das Leasing von zwei hochwertigen Autos, die nicht für den Fuhrpark der Feuerwehr bestimmt gewesen seien und offenbar vom Ex-Kommandanten privat benutzt wurden. 

Weiters dürfte die Gemeinde über eine anstehende Förderung vom Landesfeuerwehrkommando getäuscht worden sein. Sie soll daraufhin einen Vorschuss geleistet haben, den sie nie zurückbekommen habe.

Außerdem soll die Gemeinde für das Befüllen von Privatpools mit Wasser aus Hydranten kein Geld erhalten habe


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