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MARCHTRENK. Die Trockenheit der vergangenen Wochen macht vor allem jungen Bäumen zu schaffen. Die Feuerwehren Marchtrenk und Kappern waren deshalb zur Unterstützung des Wirtschaftshofes mit zwei Tanklöschfahrzeugen im Einsatz.

Gießen mal anders: Die Freiwilligen Feuerwehren rückten zu einem besonderen Spritz-Einsatz aus. (Foto: Stadtgemeinde Marchtrenk)

Auf einer Fläche von über 7.500 Quadratmeter wurde von der Stadtgemeinde Marchtrenk in Zusammenarbeit mit einem Biologen eine großflächige Aufforstung in den Traunauen durchgeführt. Insgesamt wurden im Herbst letzten Jahres 1.365 Bäume und 1.366 Sträucher, verschiedenster Arten eingepflanzt. Solche Jungbäume benötigen in den ersten zwei Jahren besondere Pflegearbeiten um sich entsprechend im Erdreich verwurzeln zu können. Um die optimalen Voraussetzungen für die Bäume und Sträucher zu gewährleisten, betreut ein Biologe die Aufforstungsfläche. Aufgrund der länger andauernden Hitzeperiode im August war jetzt ein Gießen dieser zwingend notwendig.

Schlauch statt Gießkanne

Damit das Ganze ein bisschen schneller geht, wurden die beiden Marchtrenker Feuerwehren gebeten, den Wirtschaftshof mit ihren Tanklöschfahrzeugen zu unterstützen. Mit großen Mengen Grundwasser wurde dann das Areal vor dem Austrocknen bewahrt. „Zum Glück ist durch die Niederschläge im Juli ausreichend Grundwasser in Marchtrenk vorhanden damit wir diese Aktion durchführen konnten. Regelmäßige Messungen bestätigen uns dies“, so Bürgermeister Paul Mahr. „Die Aufforstung in den Traunauen ist ein weiteres Puzzlestück in unserer groß angelegten Umweltinitiative, bei der wir an den verschiedensten Ecken ansetzen um unser Marchtrenk ein Stück grüner zu machen. Ich möchte mich auch herzlich bei allen Beteiligten für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und ihren Einsatz bedanken“, ergänzt der Stadtchef.

 


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