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KITZBÜHEL/MARCHTRENK/WELS. Die Bergankunft am Horn sorgt für die ersten richtungsweisenden Entscheidungen in der Gesamtwertung der Österreich-Rundfahrt. Der Felbermayr Expreß musste im Kampf um den Sieg einen Rückschlag erleiden. Der Marchtrenker Felix Großschartner bleibt allerdings im Rennen.

Trotz Magenprobleme lief es für Felix Großschartner ganz gut. Er verbesserte sich auf Platz Fünf in der Gesamtwertung.Foto: Expa Pictures

Einziger Trost für die Welser nach der vierten Etappe. Stephan Rabitsch behält das Trikot des besten Bergfahrers. Er verlor bei der Fahrt auf das Horn 5:13 Minuten; Riccardo Zoidl hatte 4:49 Minuten Rückstand. Damit ist der Traum vom Gesamtsieg ausgeträumt. Morgen, Freitag, steht noch eine schwere Etappe über den Glockner nach St. Johann Alpendorf an, bevor es am Samstag, 8. Juli, in Wels zum Finale kommt.

„Gerne solche Beine wie er gehabt“

Die Etappe gewann Angel Moreno Lopez vor dem Österreicher Stefan Denifl, der ins Gelbe Trikot schlüpfte. Dem zollte Zoidl Respekt: „“Es war unglaublich, wie stark Stefan heute gefahren ist. Ich hätte auch gerne solche Beine wie er gehabt. Ich fand leider von unten weg keinen Rhythmus“

Großschartner in Schlagdistanz

Für den Marchtrenker Großscharter, der für das polnische Sprandi Polkowice lief es besser, obwohl der Magen rebellierte. Durch den zehnten Etappenplatz ist er jetzt mit 1:21 Minuten Rückstand in der Gesamtwertung Fünfter. „Ich hab gestern irgendetwas Schlechtes gegessen, danach hat mein Magen ordentlich rebelliert. Bis in den Anstieg hinein aufs Horn war es eine für mich sehr unangenehme Fahrt. Mit jedem Meter bergauf wurde es besser und besser. Unter diesen Voraussetzungen muss ich mit dem zehnten Etappenplatz zufrieden sein“, war der 23-Jährige nach dem Erreichen des Etappenziels erleichtert.

Morgen steigt die Königsetappe von Kitzbühel nach St. Johann/A. (ab 10.30 Uhr). Auf den 212,3 km und 3259 Höhenmeter wird die endgültige Entscheidung auf den Gesamtsieg fallen. „Jetzt werde ich einmal gut regenerieren. Morgen schau ich mal wie viele Körner mir noch zur Verfügung stehen. Sind genug vorhanden, kann ich vielleicht noch eine Überraschung liefern“, erklärt Großschartner.


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