„Finale dahoam“: Wels will den Meistertitel
WELS. Die Sporthalle Vogelweide mutiert am Samstag, 12. Mai, zum Tischtennis-Epizentrum Österreichs. Die Höhepunkte sind das Damen-Finale um 13 Uhr um den Meistertitel und naturgemäß das Herren-Endspiel ab 16.45 Uhr mit der SPG Walter Wels gegen Kapfenberg. Der Eintritt ist frei.

Nach der 0:4-Niederlage der Welser gegen Stockerau flogen einige Giftpfeile aus Kapfenberg in die Messestadt. Durch das 3:3 der SPG Linz gegen die Niederösterreicher schafften die Steirer trotzdem noch die Finalqualifikation. Im Wilderer-Museum in St. Pankraz trafen sich Vereinsvertreter zu einer Aussprache und begruben das Kriegsbeil: „Ich möchte ich mich aufrichtig bei allen Mitgliedern, Funktionären und Spielern der SPG Walter Wels für meine unbedachten Postings und Kommentare auf Facebook entschuldigen. Meine Kommentare waren der ersten Emotion geschuldet, entbehrten aber jeder Grundlage und sind im Nachhinein betrachtet als völlig deplatziert zu werten. In keinster Weise wollte ich Mitglieder, Funktionäre und Spieler der SPG Walter Wels beleidigen“, erklärte Kapfenberg-Funktionär Walter Schwab reumütig.
Der Wels-Klub-Boss, Bernhard Humer, ergänzte: „Wir haben uns ausgesprochen und vor dem ersten Ballwechsel das Kriegsbeil begraben. Wir freuen uns schon auf das Finale daheim!“ Übrigens: Den ersten und bisher einzigen Titel gewannen die Walter-Mannen 2014 ebenso vor heimischer Kulisse. Und geht die Partie unentschieden aus, steht Wels als Champion fest, weil der Bundesliga-Erste laut Reglement die Nase vorne hat.


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