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WELS. In der Sporthalle Vogelweide brodelte es. Das lag nicht nur an den vielen Spielern beim Bundesliga Finalturnier, die um die Platzierung kämpften, sondern auch an den Temperaturen. Es war heiß. Ebenso heiß war das Finale Wels gegen Kapfenberg.

Nach vier Jahren konnten die Welser wieder jubeln. Foto: TT-Bundesliga/ Mario Wanderer
Nach vier Jahren konnten die Welser wieder jubeln. Foto: TT-Bundesliga/ Mario Wanderer

Gegen 20 Uhr floss dann nicht mehr der Schweiß, sondern der Sekt. Die SPG Walter Wels bezwang in einer engen Partie Kapfenberg mit 3:2. Damit ist der zweite Meistertitel perfekt.

Mann des Abends war eindeutig Robin Devos. In der ersten Partie ließ er Christoph Simoner keine Chance und gewann eindrucksvoll mit 3:0. Der Belgier in Diensten der Welser war es auch der den Meistertitel perfekt machte. Gegen den starken Kroaten Kojic spielte er groß auf. Den ersten Satz gewann Devos 12:10., Im zweiten Abschnitt musste er drei Satzbälle abwehren und gewann wieder 12:10. Der dritte Satz war dann klarer: 11:7 und damit der Titel: „Ich freue mich, dass ich das Kapitel Wels so abschließen kann“. Der Belgier verlässt den Verein. Genauso wie Zsolt Petö, der seit 2011 für Wels spielte. In seinem Einzel gehen Kojic musste sich der Serbe geschlagen geben. Dominique Platter verlor ebenfalls sein Einzel nach hartem Kampf. So führten zwischendurch die Steirer mit 2:1. Das Doppel Plattner/Petö schaffte den Ausgleich. Aber auch hier war es eine schweißtreibende Angelegenheit. Die Welser lagen schon 1:2 in Sätzen hinten. Doch Petö drückte auf das Tempo. So konnte die Messestädter das Spiel drehen. Dann war es eben an Devos den Titel einzufahren.

Bei den Damen gewann zum 19. Mal die Linz AG Froschberg den Titel


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