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Matthias Krizek und Stephan Rabitsch haben bei der Rad-EM 2018 in Glasgow alles gegeben

Leserartikel Robert Riedlbauer, 13.08.2018 10:40

Beim Straßenrennen im Rahmen der Rad-Europameisterschaften in Glasgow zeigten Matthias Krizek und Stephan Rabitsch ein starkes Rennen. Auf dem technisch anspruchsvollen 14,4 Kilometer langen Stadtkurs mit Steigungen von bis zu 8% waren 16 Runden zu absolvieren, insgesamt 230,4 Kilometer. Bei nasskaltem Wetter war das alles andere als ein leichtes Unterfangen, zumal die beiden als Österreichs einzige Vertreter bei der EM in ihren taktischen Möglichkeiten stark eingeschränkt waren.      

Matthias Krizek (re.) und Stephan Rabitsch (li.) nach dem Rennen in Glasgow
Matthias Krizek (re.) und Stephan Rabitsch (li.) nach dem Rennen in Glasgow

Gleich zu Beginn des Rennens präsentierte sich Krizek stark und war lange in einer 6-Mann-Spitzengruppe, die sich bereits in der 1. Runde bildete und über 5 Minuten Vorsprung herausfuhr. Bei Rennhälfte wurden die Ausreißer gestellt und anschließend lösten sich rund 10 Fahrer vom Peloton. Krizek und Rabitsch versuchten im Hauptfeld die Verfolgung aufzunehmen, allerdings wurde dort das Tempo niedrig gehalten. Die Spitzengruppe wurde durch permanente Tempoverschärfungen weiter dezimiert und im Sprint der 5 Führenden konnte der Italiener Matteo Trentin nach 5:50:02 Stunden einen umjubelten Sieg vor dem Niederländer Mathieu Van der Poel und dem Belgier Wout van Aert feiern. Letztendlich kamen Krizek und Rabitsch mit dem Hauptfeld ins Ziel. Weltmeister Peter Sagan stieg aufgrund der Spätfolgen des Sturzes bei der Tour de France bereits nach etwas mehr als  einem Drittel der Renndistanz aus.


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