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Team Felbermayr Simplon Wels feiert mit 29 Rennsiegen das erfolgreichste Jahr aller Zeiten

Leserartikel Robert Riedlbauer, 23.10.2018 08:03

Das Jahr 2018 ist für die Welser Radprofis das erfolgreichste Rennjahr seit Bestehen des Teams. Insgesamt konnten von der stärksten heimischen Radprofimannschaft heuer 29 Rennsiege gefeiert werden, dazu kommen noch 29 weitere Podestplatzierungen. „Mit insgesamt 58 Podestplätzen, davon 37 bei internationalen Rennen, haben wir heuer alle Erwartungen übertroffen. Die hervorragende Zusammenarbeit aller Fahrer haben dieses Ergebnis möglich gemacht“, betont Rennsportleiter Andreas Grossek. Der Großteil der Spitzenplatzierungen konnte bei großen internationalen Rennen erreicht werden. Herausragend waren die Gesamtsiege bei 5 internationalen Rundfahrten: Bei der Czech Cycling Tour, der Rhone Alpes Isere Tour, der Tour Paris Arras, der Tour de Savoie Mont Blanc und bei der Int. Oberösterreich-Radrundfahrt standen mit Riccardo Zoidl bzw. Stephan Rabitsch Felbermayr-Fahrer ganz oben auf dem Siegespodest. Dazu kommt der überlegene Sieg in der Radbundesliga in der Einzel- und Teamwertung. Highlight des Jahres war darüber hinaus das Antreten im Mannschaftzeitfahren bei der Rad-WM in Innsbruck, bei der die Equipe unter 22 Mannschaften den 16. Platz belegte.

Das Team Felbermayr Simplon Wels konnte in der Rennsaison 2018 insgesamt 58 Podestplätze feiern
Das Team Felbermayr Simplon Wels konnte in der Rennsaison 2018 insgesamt 58 Podestplätze feiern

Bei der von Februar bis Oktober 2018 dauernden Rennsaison absolvierte die Welser Equipe, die sich aus Topfahrern und starken Nachwuchstalenten zusammensetzt über 60 Rennen mit 100 Renntagen. Ein Hauptaugenmerk wurde auch heuer auf Internationale Rennen und die Österreich-Radrundfahrt gelegt. Riccardo Zoidl, Stephan Rabitsch, Markus Eibegger, Matthias Krizek, Filippo Fortin, Daniel Lehner, Lukas Schlemmer, Matthias Mangertseder und Florian Kierner fanden im Laufe der Saison immer besser zueinander und entwickelten einen echten Teamspirit, der sich auch in den Ergebnissen niederschlug.

Mit insgesamt 29 Rennsiegen (davon 17 bei internationalen UCI-Rennen), 18 zweiten Plätzen (davon 12 international) und 11 dritten Plätzen (davon 8 international) feiert das Team Felbermayr Simplon Wels das erfolgsreichste Rennjahr seit seinem Bestehen. Insgesamt 37 Podestplätze wurden bei schweren internationalen Rennen erreicht. Sehr erfreulich ist auch, dass 8 Fahrer heuer ein Rennen gewonnen haben, bei Florian Kierner steht mit einem 2. Platz ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis zu Buche.

Bereits zu Saisonbeginn im Februar sicherte sich Daniel Lehner das Bergtrikot bei der stark besetzten Tour of Antalya und zum Saisonauftakt der Radbundesliga in Leonding schaffte das Team einen Dreifachsieg. Markus Eibegger feierte dabei seinen vielumjubelten letzten Profisieg, nachdem er zum Abschluss der Rennsaison 2018 seinen Rücktritt aus dem aktiven Profi-Radsport erklärte. Die Radbundesliga war heuer generell eine klare Sache für den Felbermayr-Express: Riccardo Zoidl sicherte sich vor seinen Teamkollegen Stephan Rabitsch und Lukas Schlemmer die Einzelwertung, auch in der Teamwertung siegten die Welser Radprofis überlegen.

Bei den schweren internationalen Rundfahrten zeigten die Welser Radprofis dann ihre ganze Klasse. Sowohl bei der Czech Cycling Tour, der Rhone Alpes Isere Tour, der Tour Paris Arras, der Tour de Savoie Mont Blanc und bei der Int. Oberösterreich-Radrundfahrt konnte Wels nicht nur den Gesamtsieg, sondern auch zahlreiche Etappensiege und Podestplätze feiern. Dabei setzten sich die Radprofis des Team Felbermayr Simplon Wels gegen Teams mit einem deutlichen höheren Budget durch, was diese Erfolge noch zusätzlich aufwertet und die Klasse der Welser Fahrer unterstreicht. Auch bei der 70. Internationalen Radrundfahrt, die im Juli in der Messestadt endete haben die Welser Fahrer alles gegeben und durch Riccardo Zoidl den ausgezeichneten 5. Gesamtplatz erreicht.

Ein ganz großer Erfolg war auch die Teilnahme des Team Felbermayr Simplon Wels bei der Rad-WM in Tirol Anfang September 2018, für das sich die Mannschaft aufgrund der großen sportlichen Erfolge qualifiziert hatte. Insgesamt 6 Teammitglieder nahmen den Kampf gegen die Uhr in Angriff. Mit einem Schnitt von 51,2 km/h über die schweren 62,8 Kilometer konnte vor tausenden begeisterten Zuschauern der ausgezeichnete 16. Platz erreicht werden. „Mit der Teilnahme an der Rad-WM 2018 haben wir uns selbst für unsere heurigen tollen Leistungen belohnt“, so die Radprofis unisono.

Ein entscheidender Erfolgsfaktor beim Welser Profi-Radteam ist neben der Qualität der Fahrer das professionelle Umfeld: Zwei Rennsportleiter, zwei Mechaniker und fünf abwechselnd tätige Masseure sorgen für eine optimale Betreuung der Radprofis vor, während und nach den Rennen. In der Rennsaison 2018 waren Ricci Zoidl & Co. insgesamt rund 100 Renntage im Einsatz und legten 35.000 Renn- und Trainingskilometer zurück. „Dieses Pensum ist ohne ein optimal eingespieltes Betreuerteam nicht zu bewältigen“, so Rennsportleiter Andreas Grossek.


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