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WELS. Der Frust über die Niederlage war kurz. Die Judokas von Multikraft Wels können stolz auf ihre Leistung sein. Sie haben den Serienmeister Galaxy Tigers an den Rand einer Niederlage gebracht. Das Los gab den Ausschlag.

Das Bundesliga-Team und die Trainer können stolz sein. Foto: Multikraft/Bachler
Das Bundesliga-Team und die Trainer können stolz sein. Foto: Multikraft/Bachler

Im Halbfinale besiegten die Welser Flachgau mit 9:5. Die Tiegers gewannen mit 13:1. Es war in Gmunden alles angerichtet für das große Finale. 1000 Fans feuerten die Kämpfer an. Wels legte furios los. Jaba Papinashvili, Wachid Borchashvili und sein Bruder Shamil - mit einem Sensationssieg über den ehemaligen Weltmeister Saeid Mollaei - brachten die Multis 3:1 voran. Der Ungar Krisztian Toth erhöhte auf 4:1. Wien kann nach dem ersten Durchgang noch auf 3:4 verkürzen. Der zweite Teil des Finales war an Spannung kaum mehr zu überbieten. Es wogte hin und her. Am Ende stand es 7:7 und in den Unterbewertungen 70:70. Es kam zum Losentscheid über drei Gewichtsklassen, wo die Kämpfer noch einmal auf die Matte mussten. Es kamen dann genau drei, in denen die Multis verloren hatten. So war es dann auch in der Verlängerung. Die Wiener siegten klar mit 2:0. „Unsere junge Mannschaft hat eine herausragende Leistung gezeigt und wir werden auch nächstes Jahr wieder angreifen“, sagt ein stolzer und auch kämpferischer Coach Manfred Dullinger.


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