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WELS. Die Raiffeisen Flyers verlieren gegen die Klosterneuburg Dukes mit 86:88. Moritz Lanegger verwandelt mit der Schlusssirene den vermeintlich siegbringenden Korb. Vermeintlich deswegen, weil auf Video klar zu sehen ist, dass der Wurf nach Ablauf der Zeit war. Die Flyers haben Protest eingelegt.

Tilo Klette zeigte mit 15 Punkte, wie wichtig er für das Welser Spiel ist. Foto: Erhardt
Tilo Klette zeigte mit 15 Punkte, wie wichtig er für das Welser Spiel ist. Foto: Erhardt

„Wir haben offiziell Protest eingelegt. Der Wurf war nach der Zeit. Man wird sehen, was dabei rauskommt“, sagt Obmann Michael Dittrich. Voraussichtlich wird sich die Bundesliga auf Tatsachenentscheid berufen und damit bleibt das Ergebnis bestehen. Interessant ist nur, dass die Spiele live gestreamt werden und bei solchen Entscheidungen nicht der Videobeweis hinzu gezogen wird. Ab dem Viertelfinale wird dies aber der Fall sein.

Zum Sportlichen

Die Klosterneuburger gehören zu den absoluten Top Teams der Liga. Die Flyers hielten nicht nur prächtig dagegen, sondern diktierten das Tempo. Da auch der eine oder andere Dreier fiel, stand es 47:41 zur Halbzeit. Im dritten Viertel konnten die Welser ihren kleinen Vorsprung verteidigen. Doch gegen Ende zeigten die Niederösterreicher auf. Schnelle Würfe brachten den Ausgleich. Und im Schlussabschnitt erhöhten sie die Schlagzahl. Wenige Minuten vor dem Ende stand es 80:74 für Klosterneuburg. Die Wurfauswahl bei den Flyers war nicht unbedingt auf der gewinnbringenden Seite. Doch Jackson setzte dem Ende und knallte zwei Dreier in Folge in den Korb. Es war wieder ein Basketballspiel. Es ging hin und her. Blazevic verwandelte zwei Freiwürfe und legte wenig später einen Feldkorb zum 86:86 nach. Dann kam die letzte Offense und eben der vermeintliche Siegwurf von Lanegger. Die Schiedsrichter haben ihn gut gegeben. Damit war das Spiel beendet. Jetzt folgt das Nachspiel.


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