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WELS. Die Halbmarathon-Strecke entlang der Traun ist für schnelle Zeiten bekannt. Doch ein gemeinsamer Lauf am Sonntag, 20. März, ist derzeit nur schwer möglich. So haben sich die Veranstalter für einen virtuellen Lauf entschieden.

Eva Kroboth ist selbst unterwegs (Foto: dualpixel.video)
Eva Kroboth ist selbst unterwegs (Foto: dualpixel.video)

Not macht erfinderisch: Nach zwei coronabedingten Absagen gibt das Organisationsteam um Eva Kroboth vom Welser Turnverein 1862 keinesfalls  klein bei: „Großveranstaltungen sind zwar weiterhin nicht möglich, Laufen aber ist erlaubt. Deshalb werden wir den Welser Halbmarathon als

dezentralen Virtual Run veranstalten. Jeder Teilnehmer startet um 10 Uhr am Ort seiner Wahl und trägt die gelaufene Zeit online ein.“ Dann stehen wie einst bei einem gemeinsamen Rennen vor Ort die Sieger fest, für sie gibt es Wels Cards und Medaillen. Doch wie gelingt es, individuell die exakten Längen des Holter Halbmarathons, des 7,1 Kilometer langen eww Power Runs oder des 5 Kilometer langen Felbermayr Frauenlaufs genau zu bestimmen? „Das ist via  GPS-Uhr oder Lauf-App sehr einfach“, weiß Eva Kroboth, „jeder Läufer kennt das und kann das.“ Wenn nicht, erfährt man darüber alles auf www.welser-halbmarathon.at

Um einen Start ohne Rennkulisse etwas schmackhafter zu machen, schnüren die Organisatoren ein attraktives Starterpaket, das unter anderem ein cooles Lauf-Shirt beinhaltet. Vielleicht kommt am Vormittag des 20. März sogar ein Hauch von Event-Feeling auf: „Wenn jemand mit seiner Startnummer läuft und auf einen weiteren solchen Läufer trifft, wäre das lässig“, freut sich Kroboth auf Zufallsbegegnungen. „Ich werde mich am 20. März jedenfalls im Bereich der üblichen Laufstrecke an der Traun aufhalten.


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