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WELS. Triathlon Urgestein Gerald Will hat mit einem zweiten Platz in seiner Altersklasse beim Ironman 70.3 rund um Venedig die Qualifikation für die WM 2023 im finnischen Lahti geschafft.

Zieleinlauf (Foto: privat)
Zieleinlauf (Foto: privat)

1900 Meter Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und zum Drüberstreuen noch ein Halbmarathon. Das ist Ironman 70.3. In Jesolo ging es los. In seiner Altersklasse stieg Will als Erster aus dem Wasser. Dann wollte der für das starlim racing Team startende Welser den Vorsprung auf der völlig flachen Radstrecke ausbauen. „Schon früh im Rennen verlor ich bei einem Schlagloch die Trinkflasche mit der Flüssignahrung und ich konnte mich nur mehr mit Wasser an den Verpflegungsstellen versorgen“, meinte er nach dem Rennen. Das machte sich schon auf dem Rad bemerkbar. Der Vorsprung auf den Zweitplatzierten betrug nach den 90 Kilometern nur noch 30 Sekunden. Für Will ging es jetzt in seiner Problemdisziplin so richtig ans Eingemachte. Die Kräfte schwanden und ein Franzose konnte Will schon nach wenigen Kilometern des Halbmarathons überholen. Jetzt ging es nur mehr darum den zweiten Platz abzusichern, was schlussendlich auch gelang. Nach 4 Stunden 21 Minuten läuft der Welser völlig erschöpft über die Ziellinie und sichert sich mit Platz Zwei gleich beim ersten Versuch einen Startplatz für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaften 2023 im finnischen Lahti.


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