Den Fuß in der Tür
WELS. Fünf Runden stehen in der Basketball-Superliga noch an. Die Top Sechs sind fix im Viertelfinale. Mittendrin in diesem Wettbewerb befinden sich die Raiffeisen Flyers. Mit einem 91:88 Erfolg nach Verlängerung in Oberwart erhöhten sich die Chancen weiter und die Tür ist weiter geöffnet.

Vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit lagen die Welser mit elf Punkten in Rückstand. Headcoach Sebastian Waser nahm ein Time Out, um noch einmal den Fokus zu richten und alles in die Waagschale zu werfen. Die Mannschaft nahm sich das Besprochene zu Herzen. Das Team bäumte sich noch einmal auf. Punkt um Punkt näherten sich die Flyers. Wenige Sekunden vor dem Ende blieb Elvir Jakupovic von der Dreierlinie eiskalt. 77:77 bedeutete Verlängerung. Die Waser-Jungs hatten Lunte gerochen und übernahmen das Kommando. Jetzt konnte die Gunners nur noch reagieren. Aber die Welser wollten und holten auch den Sieg. „Vier Minuten vor Schluss um elf zurückzuliegen und dann noch zu gewinnen, hier in Oberwart, ist eine enorme Leistung und für die Top-6 enorm wichtig“, meint Flyers Headcoach Sebastian Waser nach dem Erfolg. Damit stehen sie auf Tabellenplatz Vier und haben zwei Siege Vorsprung auf den Tabellensiebten. Jetzt folgt ein Heimspieldoppel: Graz will auch unter die Top Sechs. Donnerstag, 26. Jänner, ist der Spielbeginn um 19 Uhr. Drei Tage später geht es gegen Kapfenberg. Anwurf 17.30 Uhr. Mit einem Erfolg gegen die Grazer haben die Flyers mehr als die halbe Miete für die Top Sechs geschafft.


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