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WELS. Laut ist ein Hilfsausdruck, was da in der Raiffeisen Arena abging. Die Welser Fans trieben ihre Mannen im entscheidenden fünften Spiel der Viertelfinal-Serie gegen Sankt Pölten schon bei der Vorstellung an. Die Spieler zeigten es mit einer starken Leistung und siegten hochverdient mit 80:61.

Gavrilo Tepic lässt sich nicht beirren. (Foto: Erhardt)
Gavrilo Tepic lässt sich nicht beirren. (Foto: Erhardt)

Die vorherigen vier Spiele waren eng umkämpft. Wobei eines zeigte sich immer wieder. Wenn die Flyers in Rückstand geraten, dann kommen sie zurück und liefern einen heißen Kampf. In dieser Partie war es anders. Nach vier Minuten führten die Niederösterreicher mit 5:4. Ein Dreier von Youngster Gavrilo Tepic brachte die Führung und die Halle zum Kochen. Die Flyers legten sieben Punkte nach. 14:5 nach sechs Minuten. Sankt Pölten mit einem Time Out, das aber verpufft. Denn die Flyers haben an diesem Abend alles unter Kontrolle. Sie verteidigen stark und treffen immer wieder wichtige Würfe. Drei Dreier in den letzten 90 Sekunden des ersten Viertels bringen eine Vorentscheidung. Zuerst trifft Gydra einen und dann legt mit dem nächsten Youngster, Elvir Jakupovic, gleich noch einer zwei nach. 27:10.

Sankt Pölten weiß nicht, was sie tun sollen. Sie können nur reagieren. Und die Flyers haben ihre Fans im Rücken, die immer wieder Gas geben und das Team lautstark unterstützen. Am Ende siegen die Welser mit 80:61 und steigen in das Halbfinale auf. Dort wartet mit Gmunden das Top Team der Liga. Das erste Spiel der Best-of-Five-Serie findet am Samstag, 6. Mai, in Gmunden statt. Spiel II am Montag, 8. Mai, um 19 Uhr in der Raiffeisen-Arena statt.

Stimme zum Spiel

Headcoach Sebastian Waser: „Sensationelle Leistung meiner Mannschaft, den Gameplan perfekt umgesetzt, vor allem in der Defensive waren wir wirklich „ready“. Vor allem Gavrilo Tepic und Elvir Jakupovic haben heute bewiesen, dass Österreicher ohne Probleme Legionäre verteidigen können. Ich glaube, dass sie zumindest eine Einladung für das nächste Nationalteam-Camp erhalten sollten.“


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