Judo: Der Nachwuchs in Zeltweg und die großen Jungs in Doha im Einsatz
WELS. Das LZ Multikraft hatte in den vergangenen Tagen viel zu tun. Bei dem internationalen Nachwuchsturnier in Österreich gab es ein Mal Gold und zwei Mal Bronze. Bei den Weltmeisterschaften konnte Wachid Borchashvili als Siebter anschreiben.

Mit 680 Judokas aus 14 Nationen und 99 Clubs ist der Internationale Austria Cup in Zeltweg wohl das aktuell mit Abstand größte Nachwuchs-Turnier in Österreich. Alle drei Welser Medaillen gingen auf das Konto starker Damen. Ganz eilig hatte es vor allem Anna Bachler, um sich den Sieg bei den U16 bis 63 Kilo zu holen. Nicht ganz drei Minuten brauchte sie in Summe aller ihrer vier Kämpfe, die sie souverän und völlig ungefährdet vorzeitig mit Ippon gewann. Die beiden Bronzemedaillen erkämpften sich Marlies Müller bei den U14 bis 44 Kilo und Vanessa Sieg bei den U14 bis 57 Kilo. „Ist Anna ohnehin schon seit einigen Jahren auf der österreichischen Judo-Nachwuchsbühne ein Medaillengarant, so werden auch unsere anderen Mädels von Turnier zu Turnier immer stärker“, ist Nachwuchscoach Patrick Haminger stolz auf seine starke Truppe.
WM in Doha
Judoka Wachid Borchashvili (Multikraft Wels) schaffte gleich bei seiner ersten WM-Teilnahme den Sprung in die Top-10. Der 24-jährige Marchtrenker belegte in der Kategorie bis 81 Kilogramm Platz sieben. Der Lohn: 520 Punkte für die Weltrangliste. Nicht nach Wunsch lief es für seinen um drei Jahre älteren Bruder Shamil Borchashvili. Der Olympia- und WM-Bronzemedaillengewinner war als Nummer sechs gesetzt. Er musste sich in Runde zwei Ex-Weltmeister Sagi Muki (Israel) knapp geschlagen geben.


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