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WELS. Die Rollen vor dem Rückspiel in der Champions League waren klar verteilt. Die Herren der SPG Felbermayr waren der klare Außenseiter. Noch dazu gab es im Hinspiel ein klares 0:3. In der Sporthalle Vogelweide verloren die Welser mit 1:3.

Für Maciej Kolodziejczyk und Co. geht es im Europe Cup weiter. (Foto: SPG)
Für Maciej Kolodziejczyk und Co. geht es im Europe Cup weiter. (Foto: SPG)

„Die Brüder Felix und Alexis Lebrun werden den europäischen Tischtennis-Sport im nächsten Jahrzehnt beherrschen. Wir verloren gegen den künftigen Champions League-Sieger“, meinte Wels-Präsident Bernhard Humer im Anschluss. Wegen der beiden Brüder kamen auch rund 400 Besucher n die Halle, um den Top-Spielern auf den Schläger zu schauen. Die zeigten ihre große Klasse. Weniger Klasse hatte der Trainer der Franzosen, Vincent Avril. „Ständig beschwerte er sich im Vorfeld über alles Mögliche. Beim Spiel war es nicht anders“, so der Welser Trainer David Huber. Europameister Alexis Lebrun bekam Punktestrafen wegen nicht regelkonformer Services. Das brachte ihn aus dem Konzept. Felix Wetzel nutzte die Gelegenheit und drehte einen 0:2-Satzrückstand in einen 3:2-Erfolg. Damit stand es 1:2 aus Welser Sicht. Die Franzosen wollten nicht mehr weiterspielen und fühlten sich ungerecht behandelt. Erst nach langen Diskussionen ging es weiter und Nimes gewann 3:1. Sportlich gab es keine Diskussion, aber professionelles Verhalten sieht anders aus.


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