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WELS. Insgesamt stand es elf Mal unentschieden und es gab 25 Führungswechsel. Der letzte und schlussendlich Entscheidende kam durch zwei erfolgreiche Freiwürfe von Radii Caisin 47 Sekunden vor der Sirene. Die Raiffeisen Flyers gingen mit 72:71 in Führung und gaben diese nicht mehr aus der Hand gegen die Gmunden Swans. Das Endergebnis von 76:71 brachte den Einzug ins Cup Final-Four Mitte Jänner in Graz.

Damion Rosser enteilte den Gmundnern. (Foto: Erhardt)
Damion Rosser enteilte den Gmundnern. (Foto: Erhardt)

„Das war ein harter Kampf, aber die Jungs haben Charakter gezeigt. Besonders stolz bin ich auf die Energie, die wir im Schlussviertel aufgebracht haben“, erklärt Flyers Headcoach Sebastian Waser nach dem Spiel. Davor sahen die mehr als 1.000 Zuschauer einen spannenden und intensiven Kampf um jeden Zentimeter ramponierten Hallenboden. Kein Team gab nach. Gmunden erwischte den besseren Start. Die Swans führten 22:15 nach dem ersten Viertel. Doch angetrieben von den Fans knabberten die Welser immer wieder etwas ab von dem Vorsprung. Bei 39:39 wechselten die Teams die Seiten. Es war ein ständiges Hin und Her. Erkämpfte sich ein Team die Führung, hielt das andere dagegen. Damion Rosser kam je länger die Partie dauert, besser hinein. Am Ende hatte der US-Amerikaner 22 Punkte und elf Rebounds auf der Habenseite.

Drei Dreier von Elvir Jakupovic

Mit einem 55:55 ging es in die letzte Viertelpause. Jetzt zeigte Elvir Jakupovic seine Kaltschnäuzigkeit. Binnen fünf Minuten verwandelte er drei Dreier. Es stand 64:60 für Wels. Aber Gmunden gab sich nicht geschlagen. Mit viel Aufwand kamen sie zurück. Hohe Intensität auf dem Feld und laute Fans brachten ein Basketball-Fest in die Raiffeisen Arena. Es wechselte die Führung immer wieder, just bis 47 Sekunden vor dem Ende zwei Freiwürfe verwandelte. Gmunden kann auch von der Freiwurflinie nicht mehr scoren. Rosser stellte auf 74:71. Gmunden verwirft noch einmal. Rosser krallt sich den Ball und warf ihn ins Out anstatt zu einem Mitspieler. Beim Einwurf machte der US-Amerikaner seinen Fehler gut. Er stibitzte die Kugel und legte einen krachenden Dunk nach. Das war es dann.

Am Samstag, 18. Jänner folgt das Semifinale im Cup Final Four. Der Gegner wird bei der Partie Graz gegen Eisenstadt ermittelt. Auf die Burgenländer treffen die Welser in der Meisterschaft am Montag, 6. Jänner. Spielbeginn ist in der Raiffeisen-Arena um 17.30 Uhr.


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