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WELS. Nicht einmal 48 Stunden nach dem Sieg nach zweifacher Verlängerung gegen Klosterneuburg, hatten die Raiffeisen Flyers die nächste schwere Aufgabe vor der Brust. Gegen den Lieblingslokalrivalen Gmunden setzten sich die Welser klar mit 96:76 durch.

Damion Rosser am Sprung (Foto: Erhardt)
Damion Rosser am Sprung (Foto: Erhardt)

Gmunden hatte spiefrei und konnte sich in aller Ruhe auf die Partie vorbereiten. Die Welser hatten ein intensives Aufeinandertreffen mit den Herren aus Klosterneuburg in den Beinen. Noch dazu mussten zwei Verlängerungen her, um den Sieg zu holen. Das hielt aber die Flyers nicht ab, nach einem 1:5-Rückstand nach wenigen Minuten den Turbo zu zünden. „Gratulation an meine Mannschaft, nach der doppelten Verlängerung am Freitag hier im letzten Viertel zu agieren und als erste Mannschaft zu gewinnen ist schon beeindruckend“, gab Flyers-Headcoach Sebastian Waser nach dem Match zu Protokoll. Denn nach dem Rückstand zu Beginn, waren die Welser immer im Vorwärtsgang. Gmunden konnte nur reagieren und fand selten ein Rezept. Besonders wichtig, dass Kapitän Christian von Fintel seine Treffsicherheit wieder fand. Nach einigen Spielen mit null Punkten scorte er gegen die Salzkammergütler 15 Punkte. Damion Rosser zeigte sich gegen Gmunden ebenso wieder in Gala-Form: Der Amerikaner warf 25 Punkte, verteilte zehn Assists und krallte sich fünf Rebounds. Radii Caisin hatte 23 Zähler und neun Rebounds auf dem Statistikzettel. Die Flyers hatten die Partie immer unter Kontrolle. Ab und zu konnten die Gmundner den Rückstand in den einstelligen Bereich drücken, jedoch hatten die Welser schnell gute Antworten. Damit haben die Gmundner jetzt auch eine Heimniederlage erlitten.

Heimspiel gegen Sankt Pölten

Zwei Spiele müssen die Flyers im Grunddurchgang noch absolvieren. Am kommenden Samstag, 8. Februar, treffen die Welser in eigener Halle auf St. Pölten. Spielbeginn ist um 17.30 Uhr. Um 14.30 Uhr spielen die Upper Austrian Ballers (zweite Liga). Die Flyers sind punktgleich mit Tabellenführer Oberwart. Nach dem Grunddurchgang geht es bei den Top Sechs um die Setzliste für das Viertelfinale. Die ersten Vier haben dann Heimrecht in den Play-offs.


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