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HOLZHAUSEN. Mit der spektakulären Schlussetappe von Langenlois nach Wien wurde die Tour of Austria 2026 beendet. Das Team Schwingshandl Intralogistics zeigte auf diesem fünften Teilstück eine starke Leistung und sicherte sich durch Fabian Steininger im Zielsprint den achten Platz. Außerdem holte sich sein Teamkollege Filip Lepka auf dieser Etappe beide Sprintwertungen.

  1 / 2   Das Team Schwingshandl Intralogistics zeigte bei der Österreich-Rundfahrt eine starke Leistung. (Foto: Florian Scheible)

Die Teilnahme an der Tour of Austria 2026 war der bisherige Höhepunkt in der jungen Geschichte des Teams. Mit sechs Fahrern war die Equipe beim größten Radrennen Österreichs gegen internationale Topstars des Radsports am Start und konnte sich auch auf der großen internationalen Radsportbühne in Szene setzen. „Wir konnten uns bei mehreren Etappen in Ausreißergruppen behaupten und einige Sprintwertungen gewinnen. Wir haben gezeigt, dass wir auch auf der großen Bühne des internationalen Radsports wesentliche Akzente setzen können“, freut sich Rennsportleiter Raphael Hammerschmid.

Sechs Fahrer bei der Tour of Austria am Start

Das Team Schwingshandl Intralogistics war bei der Tour of Austria 2026 mit Marvin Hammerschmid, Maximilian Schmidbauer, Paul Buschek, Filip Lepka, Adrian Stieger und Fabian Steininger am Start. Das jüngste aller teilnehmenden Teams absolvierte an den fünf Renntagen insgesamt 845 Kilometer und 11.072 Höhenmeter.

Top 10-Platzierung und Gewinn einiger Sprintwertungen 

Bereits auf der ersten Etappe von Graz nach Gamlitz konnte sich Schwingshandl-Radprofi Filip Lepka in der ersten Verfolgergruppe positionieren und eine starke Leistung zeigen. Auf der darauffolgenden Königsetappe von Bad Kleinkirchheim auf den Großglockner hatte Maximilian Schmidbauer seinen großen Auftritt.  Der 24-jährige setzte in einer neunköpfigen Spitzengruppe wesentliche Akzente und konnte eine Sprintwertung gewinnen. Bis zu 4:40 Minuten betrug der Vorsprung auf das Hauptfeld. 40 Kilometer vor dem Ziel startete Schmidbauer eine Soloflucht, die leider nicht von Erfolg gekrönt war. Auch auf der dritten Etappe von Lienz nach St. Johann Alpendorf gewann die Equipe durch Fabian Steininger eine Sprintwertung.

Platz Acht für Fabian Steininger

Nach dem vierten Teilstück mit Start und Ziel in Steyr bildete die fünfte Etappe von Langenlois nach Wien den krönenden Abschluss der Tour of Austria 2026. Filip Lepka zeigte in einer vierköpfigen Ausreißergruppe, die lange an der Spitze des Feldes lag, eine starke Leistung und holte sich zwei Sprintwertungen und bei den zwei Bergwertungen den zweiten und dritten Platz.

Rund zehn Kilometer vor dem Ziel wurde er vom Hauptfeld eingeholt. Auf der breiten Wiener Ringstraße kam es dann in einem Massensprint nach 109 Kilometern zur Entscheidung über den Tagessieg: Fabian Steininger wurde von seinen Teamkollegen optimal in Position gebracht und sicherte vor tausenden begeisterten Zuschauern nach 2:13:01 Stunden den hervorragenden achten Platz.

Den Rundfahrtsieg sicherte sich Gregor Mühlberger vom österreichischen Nationalteam. Der 15. des Giro d’Italia 2026 und Teamkollege von Felix Gall gewann mit einer Gesamtzeit von 19:26:11 Stunden, Marvin Hammerschmid belegte als bester Schwingshandl-Fahrer mit 26:22 Minuten Rückstand den 54. Platz. 

Schwingsi-Fanzone sorgt für Tour de France-Stimmung in Steyr

Der außergewöhnliche Zusammenhalt rund um das Team Schwingshandl Intralogistics wurde auch bei der Tour of Austria sichtbar. Bei der vierten Etappe mit Start und Ziel in Steyr wurde erneut eine Schwingsi-Fanzone eingerichtet. Hunderte Fans sorgten beim Anstieg zum Porscheberg für beeindruckende Stimmung und echtes Tour-de-France-Feeling.

„Wir haben bei der Tour alles gegeben und eine tolle Leistung gezeigt. Wir verfügen nicht über die größten finanziellen Mittel im heimischen Radsport. Dafür haben wir etwas, das man nicht kaufen kann: Zusammenhalt, Vertrauen und 100 Prozent Leidenschaft für diesen Sport. Genau das macht unser Team aus“, so Hammerschmid.


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