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WELS. Nach zahlreichen Starts und mehreren Podestplätzen bei der Race Around Austria Challenge gelang dem Welser BikeDoc Manuel Geyer-Bosson heuer mit Rang zwei eines seiner besten Ergebnisse bei dem Extremradrennen.

  1 / 2   Sensationelles Ergebnis für Manuel Geyer-Bosson beim Race Around Austria: Der Welser BikeDoc wird Zweiter! (Foto: Reinhard Eisenbauer)

Beim Race Around Austria hat Manuel Geyer-Bosson einmal mehr seine Qualitäten als Ausdauerathlet unter Beweis gestellt. Bei der diesjährigen Race Around Austria Challenge fuhr er auf den hervorragenden zweiten Platz. Das Ultraradsportevent führt die Teilnehmer über 560 Kilometer und 6.500 Höhenmeter entlang der oberösterreichischen Landesgrenze und verlangt ihnen innerhalb weniger Stunden enorme körperliche und mentale Belastbarkeit ab.

Geyer-Bosson, der heute in seinem Shop in Wels als BikeDoc arbeitet, blickt tatsächlich schon auf eine lange Geschichte bei diesem außergewöhnlichen Rennen zurück.

Viele Teilnahmen mit Top-Platzierungen

Bereits 2013 nahm der heute 46-jährige Radsportler an der rund 2.200 Kilometer langen Extreme-Distanz rund um Österreich teil. Er bewältigte die Strecke mit 30.000 Höhenmetern und belegte nach vier Tagen, 23 Stunden und 41 Minuten den achten Platz. 2019 war der Thalheimer auf dieser Distanz dann ganze sieben Stunden schneller und fuhr als Vierter knapp am Podium vorbei. 

Bei der Race Around Austria Challenge rund um Oberösterreich schaffte es Geyer-Bosson 2017 erstmals auf das Podium. 

Im Team und solo stark

Auch im Team war Geyer-Bosson erfolgreich. 2020 startete er gemeinsam mit dem ehemaligen Radprofi Daniel Lehner für das Team BikeDoc und erreichte den zweiten Platz in der Teamwertung. Ein Jahr später kehrte er in den Solobewerb zurück und belegte 2021 erneut Rang drei. 2022 kämpfte der Bike-Experte in der ersten Nachthälfte sogar um die Führung bevor er das Rennen in Steyr vorzeitig beenden musste.

Vier Jahre später meldete sich Geyer-Bosson nun eindrucksvoll bei der RAA Challenge zurück. Dabei war sein ursprüngliches Ziel für heuer deutlich bescheidener formuliert.

„Mein Ziel war es, eine kontrollierte und dosierte Finisherfahrt hinzulegen. Umso schöner ist es, den sensationellen zweiten Platz belegen zu dürfen“, freut sich der 46-jährige Radsportler. 

Familie, Beruf und Extremsport

Das hervorragende Ergebnis bekommt auch deshalb besonderes Gewicht, weil der Radsport im Alltag des sechsfachen Familienvaters nicht selbstverständlich Platz findet. Neben seiner Selbstständigkeit und dem Familienleben mit sechs Kindern versucht Geyer-Bosson, das nötige Training für Rennen auf höchstem Amateurniveau unterzubringen.

„Die größte Herausforderung, meiner Passion Radsport nachgehen zu können, ist es, Familie mit sechs Kindern, Selbstständigkeit und Training unter einen Hut zu bekommen“, gesteht der Thalheimer, der neben dem Ultraradsport samt Langstreckenrennen auch noch klassische Straßenrennen für das Cycling Team Schwingshandl Intralogistics bestreitet. 


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