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WELS. Die Academia Superior lud ein ins Welios, um mit Ex­perten über Technophobie und die Folgen daraus zu diskutie­ren. Immer wieder tauchte der Begriff Begeisterung auf.

Podiumsdiskussion im Welios. Foto: Academia Superior/IV
Podiumsdiskussion im Welios. Foto: Academia Superior/IV

Es braucht begeisterte Lehrer, die Kinder wieder anstecken können und so eine gewisse Skepsis vor Technik, Naturwis­senschaften, Mathematik zu ver­ringern. Catharina Paukner, eine junge Chemikerin aus Linz, die in Cambridge mit ihrer neu ge­gründeten Firma Cambridge Na­nosystems an der Produktion von Graphen, einer der Werkstoffe der Zukunft, arbeitet, hat genau diese Begeisterung erlebt. „Mein Chemie-Lehrer in der HAK hat mich für dieses Fach begeistert. Außerdem muss man sie mit in­spirierenden Leuten zusammen­bringen.“ LR Michael Strugl (Obmann Academia Superior): „Erstens müssen wir unser eige­nes Potenzial besser ausschöpfen und beispielsweise Frauen mehr für Technikberufe begeistern. Zweitens sollten wir dringend in den Lehrplänen – von der Volks­schule bis zur Universität – eini­ges neu denken.“

Erich Gornik, Physiker und wissenschaftlicher Beirat der Acadamia: „Wir müs­sen bei der Lehrerausbildung und in der Schule viel investieren. Die Besten müssen die Kinder unterrichten.“

LSI Günther Vor­mayr: „Einer der Word benützt, gilt bei uns schon als Informa­tiker. Wir müssen den Kindern und den Jugendlichen erklären, was wir noch nicht wissen und woran wir forschen. Die Kinder müssen hören, dass wir sie dazu brauchen, um genau diese Visio­nen der Zukunft zu realisieren.“

Axel Greiner (IV): Unser bester Hebel dafür ist, wenn wir bereits bei der frühkindlichen Bildung ansetzen und möglichst früh das Interesse an der Technik we­cken.“

Detail am Rande: Das Welios wäre so ein Ort, wo Technik er­lebbar ist. Es hat nur keiner der Diskutanten erwähnt.


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