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WELS. Das Budget für die nächsten beiden Jahre ist be­schlossen. Es ging nicht ohne Nebengeräusche ab. Bürger­meister und Finanzreferent An­dreas Rabl (FP) sieht nur den üblichen Theaterdonner.

FP-Bürgermeister Andreas Rabl
FP-Bürgermeister Andreas Rabl

„Kein Budget wird ohne Poltern oder Theaterdonner beschlossen. Das ist völlig normal. Grund­sätzlich muss ich sagen, dass es mit diesem Budget in die richti­ge Richtung geht“, ist der neue Säckelwart der Stadt zufrieden. Gleichwohl er jedoch nachsetzt, dass das noch nicht alles gewesen war. „Wir müssen weiter sparen. Da führt kein Weg vorbei. Und es wird in den kommenden Jahren weitere Einschnitte geben. Und es wird alle gleichermaßen treffen.

„Mehrere Maßnahmen sind beim politischen Gegner nicht auf Gegenliebe gestoßen. Beispiels­weise die Kürzung beim Kin­derschutzzentrum Tandem. „Es stimmt. Wir haben beim Kin­derschutzzentrum Tandem von 52.000 Euro auf 45.000 Euro gekürzt. Diese 7000 Euro sind aber nur zwei Prozent des Ge­samtbudgets des Kinderschutz­zentrums. Das liegt meines Wis­sens nach bei rund 300.000 Euro. Wegen dieser 7000 Euro müssen sie nicht zusperren. Aber es ging einfach nicht anders, diese si­cher nicht populäre Maßnahme zu setzen“, erklärt Rabl.

Ebenso wird heftigst kritisiert, dass die Stadt 2016 und 2017 keine neuen Lehrlinge aufnimmt. „Vor der Wahl hat die SP-Regierung noch schnell viele Lehrlinge aufge­nommen. Wenn wir jetzt wieder welche aufnehmen, dann leidet die Qualität der Ausbildung“, erzählt das Stadtoberhaupt. Be­dauerlich ist, dass der Neubau der Volksschule Wels-Wels auf 2019 verschoben werden musste. Der Hintergrund ist aber, dass die Verschuldung der Stadt Wels aufgrund der Finanzpolitik in der Vergangenheit massiv angestie­gen ist und aus diesem Grund keine dafür erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen.


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