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WELS. Mit einem großen Fest für Mitarbeiter, Freunde und Kunden feierte die Rübig Grup­pe den 70. Geburtstag im Mes­segelände. In vielen Dingen des täglichen Lebens steckt Know­How aus dem Hause Rübig.

Günter Rübig über die 70-jährige Firmengeschichte. Foto: Rübig
Günter Rübig über die 70-jährige Firmengeschichte. Foto: Rübig

In den Seches-Zylindern von BMW steckt Rübig-Technik, genauso wie Lager von Flug­zeugturbinen aus dem Hause Rolls Royce von Rübig wär­mebehandelt wurden. „Eines unserer Erfolgsgeheimnisse in den 70 Jahren war und ist, dass wir die Kundennähe suchen“, erklärt Günter Rübig. Das war auch schon zur Gründerzeit so und hat sich nicht verändert. Das wird auch erreicht durch eine große Investition im Bereich Forschung und Entwicklung. Jährlich werden acht bis zehn Prozent des Umsatz verwendet. Nicht vergessen auf die Inves­titionen in die Ausbildung der Lehrlinge und Mitarbeiter, sowie in die Standorte. 800 Quadratme­ter Hallenfläche kommen in den nächsten Monaten am Standort Griesmühlstraße dazu, ebenso wird in der Durisolstraße Geld in die Hand genommen: „In den nächsten drei Jahren an unseren Standorten weltweit sind es rund 28 Millionen Euro“, sagt Rübig.

In den nächsten Jahren will das Unternehmen den Exportanteil von 50 Prozent weiter steigern. „Wie wir das Werk in der Slowa­kei eröffneten, war die Befürch­tung in Österreich bei unseren Mitarbeitern groß, dass wir ab­wandern. Das Gegenteil ist aber der Fall. Die Auftragslage in der Slowakei ist so gut, dass wir in Österreich Aufträge überneh­men“, fasst Walter Hacker (Ge­schäftsführung) die aktuelle Situation zusammen. Derzeit arbeiten hat das Unternehmen rund 400 Mitarbeiter, davon 350 in Österreich. Nach den durch die Wirtschaftskrise geprägten Jahre 2008/09 hat der Umsatz wieder angezogen. Im Geschäftsjahr 2015/16 waren es 52 Millionen, für das kommende werden 58 Millionen Euro erwartet.

Renommierte Unternehmen aus der Automobil-, Maschinen-, Werkzeug-, Landmaschinen- und Luftfahrtindustrie zählen heute weltweit zu den Kunden der RÜBIG Gruppe. Neueste Entwicklungen wie diamantähn­liche Schichten erschließen neue Märkte und Kundengruppen. Derzeit wird China und Indien ins Visier genommen.


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